Das CJD - Die Chancengeber CJD Königswinter

Wilhelm Meyer wurde in sein Amt als Schulleiter eingeführt

25.02.2015 CJD Königswinter « zur Übersicht

Gut Ding braucht manchmal Weile. Bereits Anfang Juli 2014 hatte der Vorstand des CJD Deutschland seine Einwilligung gegeben, dass Wilhelm Meyer neuer Schulleiter am Gymnasium der Jugenddorf-Christophorusschule wird. Am Freitag erst folgte in der Aula die offizielle Amtseinführung des Oberstudiendirektors.
Der CJD-Vorstand mit Pastor Matthias Dargel an der Spitze, Landrat Sebastian Schuster, Bürgermeister Peter Wirtz und viele Ehrengäste aus Politik und Schullandschaft machten dem Pädagogen ebenso wie das Kollegium und Teile der Schülerschaft ihre Aufwartung.
Bereits 1992 war der 55 Jahre alte gebürtige Ostfriese aus Emden, der in Aegidienberg wohnt und selber Englisch und Sport unterrichtet, zusammen mit dem ersten Schulleiter, Hans-Joachim Gardyan, vom CJD Braunschweig nach Königswinter gekommen und gehört somit zu den Gründungsmitgliedern der hiesigen Schule. Lange war Meyer stellvertretender Schulleiter und Oberstufenkoordinator sowie nach der Erkrankung des inzwischen verstorbenen Johannes Heide auch kommissarischer Schulleiter.
Ans CJD in Braunschweig kam Meyer eher durch Zufall. "In der Zeit herrschte Einstellungsstopp für Lehrer an staatlichen Schulen in Niedersachsen. Das CJD hat mir auf Anhieb sehr gefallen, und als sich dann die Chance bot, eine CJD-Schule in Königswinter mit aufzubauen, nahm ich diese wahr", erinnert er sich.
Bei seiner neuen Aufgabe als Schulleiter ist ihm besonders wichtig, weiterhin zum guten Klima an der Schule beizutragen und den guten Ruf der Schule zu erhalten. "Ich wünsche mir weiter eine hohe Zufriedenheit aller Mitarbeiter mit ihrer Arbeit und möchte, dass unsere Schüler gerne zu ihrem CJD gehen."
An den CJD-Schulen gefallen ihm besonders die vielen pädagogischen Freiheiten, die es in dieser Form an staatlichen Schulen nicht gebe. "Diesen Freiraum so zu nutzen, wie wir es uns vorstellen und wie es gut für uns ist, das ist eine Möglichkeit, die ich sehr schätze."
Meyer kündigt an, die Schülerzahlen in den nächsten Jahren behutsam reduzieren zu wollen. "Wir wollen aber unseren Campus festigen und räumlich noch etwas ausbauen. So ist zum Beispiel die mögliche Aufstockung mit Räumen auf dem Flachbau eine Idee für mehr Entfaltungsmöglichkeiten. Dann werden wir uns von den seit Jahren angemieteten Räumen im AZK trennen können und unsere Stufe 12 wieder auf dem Campus unterrichten."
Die Rückführung der Abiturklassen auf das Schulgelände sei ein Projekt, das ihm besonders am Herzen liege. "Ihr Vorbild ist wichtig für die jüngeren Schüler."
Auch plane man einen Ausbau der Naturwissenschaften und möchte den Bau einer neuen zusätzlichen Sporthalle voranbringen. Dieses Projekt hatte noch Johannes Heide angestoßen. Auch und vor allem als Schulleiter möchte sich Meyer besonders für die Werte, die das CJD verkörpert, einsetzen.
Als Anspruch steht dafür das christliche Menschenbild und vorbildhaftes Wirken. "Sprich, Dinge, die ich von anderen erwarte, muss ich selbst leben", so Meyer. Dazu gehöre auch die Wertschätzung und der Respekt gegenüber den Mitmenschen.

GA-Bonn Artikel vom 21.02.2015

Interview mit Herrn Meyer