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Grundsteinlegung des D-Hauses

05.07.2016 CJD Königswinter « zur Übersicht

„Die Vorbereitungsarbeiten sind erledigt, jetzt geht es an die Fundamente unseres D-Hauses“, verkündete Wilhelm Meyer (OStD i.E.) kürzlich stolz dem Kollegium. Geplant sind vier neue Klassenräume, die die bisher genutzten Räume im AZK ersetzen. Das freut Schüler und Kollegen sehr. Die ganze Schulgemeinschaft ist nun wieder auf dem CJD Campus vereint und die Abiturienten müssen nicht mehr ausgelagert werden.

Die neuen Klassenzimmer werden von Architekt Görres nach dem „Raum-in-Raum-Konzept“ gestaltet, d.h. dass jeder der neuen Klassenräume eine Lernkabine mit Laptop u.a. technischer Ausstattung und Netzwerk haben wird, um kurzfristige Recherche zu ermöglichen oder speziellen Bedürfnissen beim inclusiven Lernen gerecht zu werden.

„Die Baukosten sind mit 500.000 Euro veranschlagt“, sagte der Reinhard Koglin Gesamtleiter CJD Verbund NRW Süd - Rheinland.

Der Dank Wilhelm Meyers richtete sich nicht nur an den zuverlässigen Bauleiter Herrn Decker und seinen Polier, sondern auch an die Kreissparkasse Köln, die den Bau mit Geldern unterstützt sowie an die Stadt Königswinter, die den Neubau der Räume auf diesem Campus genehmigt hat.

In Anwesenheit von zahlreichen Gästen wie Bürgermeister Peter Wirtz und weiteren Vertretern der Stadt Königswinter, den Bezirksdirektoren und Regionaldirektoren der Kreissparkasse Köln, Frau Börter und Ralf Klösges, Direktor Samuel Breisacher von der CJD Zentrale , CJD Verbundleiter Rheinland Markus Besserer und dem geistlichen Beistand von Pastorin Gelhaar und Pfarrerin Pia Haase-Leh wurde feierlich ein Tonbehältnis, bestückt mit einer Tageszeitung, Geldmünzen und einer Urkunde unserer Schule, unter dem Grundstein für unsere Nachfahren versenkt. Natürlich freuten sich auch die Vorsitzenden unserer Schulpflegschaft, des Fördervereins, des Kioskvereins und der Schülervertretung mit ihren Lehrern über die Zeremonie und den Neubau, der im Laufe des nächsten Schulhalbjahres fertig gestellt werden soll.

In seiner Rede sprach Samuel Breisacher für die CJD-Zentrale von vier Aspekten, die dem CJD in seiner Bildungsarbeit wichtig seien und auch in den entstehenden Klassenräumen künftig gefördert würden: Neugierde auf das Lernen, neue Wege eröffnen, die Freiheit des anderen achten und Gemeinschaft gestalten. „Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch von Gott als Wesen in Beziehung gewollt und geliebt ist. Beziehung zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen, zur Gesellschaft und im Letzten bezogen auf Jesus Christus. Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands will Menschen dazu befähigen, als Person und Subjekt in Gemeinschaft zu leben und diese aktiv mitzugestalten.

Wie die anderen Redner wünschte er dem Vorhaben und den handelnden Menschen gutes Gelingen, eine unfallfreie Bauphase und keine negativen Überraschungen.

Zum Schluss sprach Pfarrerin Pia Haase-Leh über Haus und Menschen den Segen Gottes, danach konnten Teile des Rohbaus schon besichtigt werden.

Bei einem Sektempfang und Fingerfood fand die Grundsteinlegung unter netten Gesprächen einen kulinarischen Ausklang.

Astrid Karres