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18. Schulskiwoche der CJD Christophorusschule Königswinter

06.02.2015 CJD Königswinter « zur Übersicht

Die 18. Schulskiwoche 2015

Am späten Nachmittag des 6. Februar versammelten sich 38 gutgelaunte Schüler der 7. bis 11. Klassen am Mensaparkplatz, um dort auf den Reisebus Richtung Österreich zu warten. Sie alle hatten einen der heiß begehrten Plätze für die Skiwoche bekommen. Mit dabei (Sowohl als Betreuer, als auch als Skilehrer) waren Herr Ebel, der die Skiwoche bereits seit vielen Jahren veranstaltet, Frau Bucken, Herr Simonov und Herr Lotz, der auch schon seit mehreren Jahren dabei ist.

Nach einer recht schlaflosen Nacht erreichte die Gruppe am Morgen des nächsten Tages die Gemeinde Stall im verschneiten Kärntener Mölltal. Damit wir uns alle zuerst an die neue Umgebung gewöhnen und uns von der Fahrt erholen konnten, wurde der Samstag in der Unterkunft verbracht. Nachdem der Morgen mit einem Frühstück begonnen hatte, richteten wir Schüler unsere Zimmer in der Pension „Prenn“ ein, einige erkundeten den Ort und nachdem sich die meisten von uns Skier im hauseigenen Skiverleih ausgeliehen hatten, machten wir uns alle ein Bild von dem erstklassigen Skiwetter. Nach diesem ersten Tag und einem wirklich leckeren Abendbrot lagen wir schon etwas früher in den Betten um am nächsten Tag fit zu sein.

Am nächsten Morgen waren alle voller Vorfreude auf diesen ersten Skitag. Ein eigener Skibus brachte uns gleich nach dem Frühstück zum Skigebiet Ankogel. Dort wurden wir zuerst je nach Erfahrung, die wir bei der Anmeldung angegeben hatten, unseren Gruppen und einem der vier Skilehrer zugeteilt. Es gab einige unter uns die schon richtige „Profis“ waren, andere hatten noch nie auf Skiern gestanden. Leider hatte an diesem Sonntag nur eine der vielen Pisten im Skigebiet geöffnet, was zu langen Wartezeiten an den Liften führte. Jeden Tag gab es für uns außerdem ein warmes Mittagessen im Skigebiet, da wir schließlich erst abends wieder zurückkamen. Am Montag fuhren wir ein zweites und letztes Mal an den Ankogel, leider hatte sich das Wetter nicht gehalten und es fing im Lauf des Tages so heftig zu stürmen an, dass um die Mittagszeit alle Lifte geschlossen hatten und wir deshalb frühzeitig zurückkehrten.

Auch die Abende verbrachten wir immer in der Gruppe: Es wurden Filme geguckt, die Herr Lotz mit seiner Helmkamera aufgenommen hatte, wir versuchten verzweifelt das Rätsel des HuiHui zu lösen, aßen Kuchen und Süßigkeiten und hatten alle viel Spaß dabei. Besonders toll war der Donnerstag, dieser fiel nämlich auf Weiberfastnacht, alle hörten und sangen den ganzen Tag über Karnevalslieder, einige hatten sogar an eine Verkleidung gedacht. So lernten wir uns während dieser Zeit auch gegenseitig besser kennen und da wir uns alle gut verstanden, gab es zum Glück auch keine größeren Streitigkeiten.

Von Dienstag bis Freitag besuchten wir das Skigebiet auf dem Mölltaler Gletscher. Dieses ist nicht nur sehr hoch gelegen, weshalb es sehr schneesicher ist, sondern es verfügt auch über die unterschiedlichsten Pisten, so dass jeder von uns Skifahrern auf seine Kosten kam. Diesmal machte uns auch das Wetter keinen Strich durch die Rechnung, an allen vier Tagen hatten wir Sonnenschein bei Minustemperaturen. Während dieser Tage lernten nicht nur die Anfänger sehr schnell dazu, auch die Fortgeschrittenen verbesserten ihre Fahrkünste erheblich. Als Höhepunkt mussten an Weiberfastnacht alle Teilnehmer am Rand der Piste mehrere Aufgaben lösen. Es ging zum Beispiel darum, in einem abgesteckten Feld eine Schokoladentafel (Die steinhart gefroren war) unter dem Schnee zu finden, diese komplett zu essen und das in möglichst kurzer Zeit.

Am Samstagmorgen, an dem wir alle um 5 Uhr aufstanden überwog bei den meisten die Müdigkeit über die Trauer, dass diese tolle Fahrt nun zu Ende ging. Der Bus war pünktlich und wir kamen etwa um 19 Uhr wieder dort an, wo unsere Reise eine Woche zuvor begonnen hatte. Viele werden sich bestimmt auch im nächsten Jahr wieder bewerben, leider sind die Plätze jedoch knapp und für alle 11er war es wegen des Abiturs leider das letzte Mal. Bis auf zwei leichte Verletzungen kamen zum Glück auch alle wohlbehalten zurück und sicherlich hat es uns allen viel Spaß gemacht, was bestimmt auch an den tollen erwachsenen Begleitern liegt, die uns die ganze Woche über mit viel Zuneigung betreuten.

Alexander Jordan