|
Jugend forscht 2002-Landeswettbewerb in Leverkusen
Nachdem 2001 große Teile der AG "Experimentalphysik"
uns mit dem Abitur in der Hand verließen, überkam uns der Gedanke
ein etwas aufwändigeres Projekt für den Jugend forscht-Wettbewerb
zu erarbeiten. Wir wollten ein einfaches Gerät entwickeln, welches
auf der Straße in einer Kurve den kleinsten Kurvenradius bestimmt,
wodurch sich Aussagen darüber machen lassen, wie schnell man diese
Kurve mit einem Auto durchfahren kann, ohne herausgeschleudert zu werden.
Anstoß dazu war, uns mehrfach aufgefallen war, dass Kurven zu schnell
durchfahren werden durften, sprich die Geschwindigkeitsbegrenzung immer
noch als zu hoch erschien. Im Dezember 2001 konnten wir nach dem Prototypen
eine endgültige Version bauen, mit der wir dann in den Wettbewerb
zogen. Bevor wir im März 2002 zum Regionalwettbewerb nach Köln
reisten, bestätigten sich unsere Vermutungen bezüglich der Angemessenheit
der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Da wir aus diesem Wettbewerb als Sieger
hervor ginge, durften wir im April 02 zu dem dreitägigen Landeswettbewerb
nach Leverkusen fahren. Dort stellten aus den einzelnen Regionen von NRW
43 Gruppen in fünf Fachgebieten aus. Die Bayer-AG als Patenfirma
stellte ihr Kommunikationszentrum bereit und sorgte für Hotel, Werksführungen,
Kino- und Bowlingabend sowie für erstklassiges Essen im Bayer Kasino.
Nach einem spannenden Tag mit der Präsentation der Projekte vor der
Fachjury folgte der Presse Tag, an dem auch die Gewinner bekannt gegeben
wurden. Nach einigen Vorführungen von Experimenten durch Bayer Chemiker
im großen Hörsaal, wurden alle von der Ungewissheit erlöst.
Auch wenn andere Leverkusen als Gewinner verließen, so am Ende doch
jeder um den Gewinn von Eindrücken und Lebenserfahrung reicher. Wir
können jedem nur empfehlen auch einmal an diesem Wettbewerb teilzunehmen.
Es bleiben schöne Erinnerungen und ein herzliches Dankeschön
an unseren Betreuer, Herr Dr. Poll.
Michael Trauscheid
|