Schizomorphosen
Eine Theateraufführung
des Literatur-Kurses der Jahrgangsstufe 13

Die ganze Truppe mit Ruth
Schneider

Nach der Aufführung

Ein beeindruckendes Theaterstück
zum Thema Verwandlung führte der Literaturgrundkurs der Jahrgangsstufe
13 der Jugenddorf-Christophorusschule auf. Die fünf 18 bis 20-jährigen
Darsteller präsentierten neben der Auseinandersetzung mit ihren
eigenen "Verwandlungen" auch einige ausgewählte literarische
Texte wie zum Beispiel Brechts "Das Wiedersehen" oder Kästners
"Die Entwicklung der Menschheit".
Maria Bücking, Florian Hausen,
Sarah Schmidt, Carolin Lorentz und Karolina Burbach bedienten sich dabei
Bewegungschoreographien, des Gesangs und der Musik, um ihrem Publikum
das Leitmmotiv Metamorphose näherzubringen. Das wäre so nicht
möglich gewesen ohne die Hilfe von Daniel
Molkentin, der bei Licht- und Tontechnik die Fäden in der Hand
hielt - und natürlich ihrer Literaturlehrerin Ruth
Schneider, die das Stück inszenierte. Zwei Themenkomplexe standen
bei der Aufführung im Vordergrund: zum einen "Verwandlung
bis heute", in dem sich die Schüler mit ihrer eigenen Entwicklung
auseinandersetzten, zum anderen aber auch "Verwandlung wohin?".Hier
stellten sie ihre zukünftigen Verwandlungen dar.
Zwischendurch wurde in einem
Rollenspiel Franz Kafkas "Die Verwandlung" eingeflochten,
um die Intention der Schüler zu verdeutlichen.Den Zuschauern wurde
mit den Mitteln des Theaters nahegebracht, dass die Metamorphose nicht
nur ein altbekanntes Thema der Literatur, soneern einer der Haupaspekte
unseres Lebens ist.
Jessica
Backhaus
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"Schizomorphosen" haben fünf Schülerinnen
und Schüler der Jugenddorf -Christophorus-Schule ihre aktuelle
Eigenproduktion genannt, ein Theatherstück über Verwandlungen.
Mit Hilfe unterschiedlichster Mittel wie Musik, Bewegungschoreographie
selbstverfasster Texte spielten Mary Bücking, Karo Burbach, Florian
Hausen, Carolin Lorentz und Sarah Schmidt verschiedenste Formen von
Verwandlngen durch. Neben literarischen Texten, unter anderem von Kafka
und Kästner, veranschaulichten sie auf der Bühne auch persönliche
Metamorphosen, wobei das einzige Hilfsmittel ein Stück Maschendraht
war. "Die Drahtrequisite ist sehr vielfältig einsetzbar",
so Ruth Schneider, die Lehrerin für Deutsch, Philosophie und Literatur
an der Christophorus-Schule ist, und im Rahmen des Literaturgrundkurses
seit August letzten Jahres die "Schizomorphosen" mit den fünf
DarstellerInnen einstudiert hat. So könnten die Schüler zur
Veranschaulichung ihrer durchstandenen Verwandlung den Draht als "Fessel,
Weg, Höhle oder Umhang benutzen".
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