Was machen Sie denn da?, oder Was wird
denn das?. Diese oder ähnliche Fragen stellten viele Schülerinnen
und Schüler, sowie Eltern, Lehrer und Mitarbeiter, während der
Bauarbeiten an der erlebnispädagogischen Hochseilgartenanlage des CJD
Königswinter.
In Zusammenarbeit mit der Firma CS-Naturkonzepte aus St. Augustin konnte
das Projekt - dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins
unserer Schule sowie der Firma SER aus Neustadt/Wied - im Herbst des vergangenen
Jahres umgesetzt werden. Auf dem Internatsgelände entstand somit der
erste Abschnitt des Hochseilgartens, der den Schülerinnen und Schülern
unserer Schule, den Kindern und Jugendlichen des Internats sowie dem gesamten
Kollegium des CJD Königswinter ab sofort zur Verfügung gestellt
wird.
Die Planungen für diese Anlage entstanden bereits zu Beginn des Jahres
2006 und konnten nach eingehender Prüfung jetzt abgeschlossen und erfolgreich
umgesetzt werden.
Unter der fachkundigen Leitung durch unseren Erlebnispädagogen und
Hochseilgartentrainer Denis Möhn können - entsprechend der Kernkompetenz
des Erlebnissports im CJD - Kinder, Jugendliche und Erwachsene beiderlei
Geschlechts, sportlich überdurchschnittlich Begabte, normal Trainierte
sowie Unsportliche an Angeboten der etwas anderen Art teilnehmen.
Die Bandbreite dieser Angebote reicht hierbei von der sinnvollen und aktiven
Freizeitgestaltung über individuelle pädagogische Einzelmaßnahmen
bis hin zu Teamtrainings und soll eine außergewöhnliche Herausforderung
an den einzelnen Teilnehmer sowie die gesamte Gruppe stellen.
Die Anlage auf dem Internatsgelände wurde zusätzlich um einige
Interaktions- und Kooperationsaufgaben ergänzt, somit steht ein umfangreiches
und attraktives Hoch- und Niederseilgartenangebot bereit.
In einem zweiten Schritt soll die bereits bestehende Anlage ausgebaut und
um drei zusätzliche Hochseilelemente erweitert werden. Die Planungen
dazu haben bereits begonnen.
Was aber bedeutet Erlebnispädagogik?
Das Zentrum für interaktive Projekte in Karlsruhe definiert die Erlebnispädagogik
sehr treffend als inszenierte Herausforderung in einem vorwiegend natürlichen
Rahmen, der für den oder die Teilnehmer eine außergewöhnliche
Herausforderung darstellt.
Durch den Lernprozess sowohl bei Erfolg als auch bei Misserfolg der Aktivität,
kann der Teilnehmer ganzheitlich etwas Neues über sich, andere und
die Umwelt lernen, das er in sein Alltagsleben integrieren und übertragen
kann.
Die Erlebnispädagogik ermöglicht somit jedem Teilnehmer etwas
nicht Alltägliches zu erlernen und dieses in seinen Alltag zu transferieren.
Ein Hochseilgarten bietet hierzu eine Fülle an Möglichkeiten,
Angebote bereitzustellen, die auf Basis der freiwilligen Teilnahme unterschiedliche
mentale und physische Anforderungen an den Teilnehmer stellen. Individuelle
Nutzungsmöglichkeiten der Anlage sind nach Absprache umsetzbar und
werden in einem zuvor festgelegten und gewünschten Zeitrahmen durchgeführt.
Unser großer Dank, für die Verwirklichung dieser Hochseilgartenanlage
gilt dem Förderverein der Christophorusschule, der Firma SER aus
Neustadt/Wied für die großzügige finanzielle Unterstützung,
sowie der Firma CS-Naturkonzepte für die zeitnahe Umsetzung der Baumaßnahmen.
Denis Möhn, 8. Januar.2007
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