Japanischunterricht an der Christophorusschule (seit 1999)

Im Schuljahr 2011/12 wird Japanisch wie folgt angeboten:

10. Jgst.: vierstündiger Grundkurs (5 SuS)

11./12. Jgst.: vierstündiger Grundkurs (12 SuS)

13. Jgst.: vierstündiger Grundkurs (8 SuS) (schriftliches Abitur 2012: 1 Schüler, mündliches Abitur 2012: 2 Schüler)


In allen Kursen werden drei verschiedene Aspekte des Japanischen betont:

  • die Schrift – nach dem Erlernen der beiden Silbenschriften Hiragana und Katakana geht es über zu den ersten chinesischen „Bilderzeichen“ (Kanji)
  • die Sprache – Grammatik, Vokabeln und Satzstrukturen werden mit Hilfe des vielsagenden Lehrbuchs „Japanisch im Sauseschritt“ (E-Kurse) vermittelt

  • feststehende Redewendungen – im Japanischen fordern bestimmte Situationen mehr als in anderen Sprachen festgelegte Ausdrücke und Wendungen

Außerdem kommen natürlich landeskundliche Aspekte nicht zu kurz! Kleinere Ausflüge wie zum Japanischen Kulturinstitut Köln oder in japanische Restaurants stehen ebenfalls auf dem Programm! So bleibt nur festzustellen:

Nihongo no benkyou wa tanoshii desu!

(Japanisch zu lernen macht Spaß!) J Heike Trumpa

Abitur 2011 dreistündiger Grundkurs jeweils mit Abituroption (3. oder 4. Fach).

 

 

Ausflug des 10/11er-Japanischkurses zum Japanischen Kulturinstitut (JKI) nach Köln

Am 8. Februar 2011 stand der erste Ausflug unseres Japanischkurses an: um 15:30 Uhr hatte das Japanische Kulturinstitut extra für uns (sowie für die Kurse der 12er und 13er) den Filmsaal zur Verfügung gestellt. Dort haben einzelne "Leader" der Kurse sich sowie den jeweiligen Kurs den anderen auf Japanisch vorgestellt. Anschließend haben wir den Film "Linda, Linda, Linda" auf Japanisch mit englischen Untertiteln gesehen. Der Film dauerte rund zwei Stunden, sprich bis 17:30 Uhr. Da das gemeinsame Abendessen im Restaurant Nikko erst für 18:30 Uhr angesetzt war, hatten wir noch etwas Zeit, uns die dortige Ausstellung über die Entwicklung diverser Städte anzusehen.
Im Restaurant angekommen, gab es für jeden eine Mahlzeit der Marke "Von allem etwas". Als Vorspeise gab es eine Miso-Suppe, danach jeweils etwas aus den Bereichen Fleisch, Fisch und Gemüse. Beim Fleisch waren dies Yakitori (Hühnchenspieße) sowie Tori kara-age (frittiertes Hühnchen). Der Fisch wurde durch Sushi vertreten und das Gemüse durch Spinat mit Sesam-Soße. Außerdem gab es Tempura (frittiertes Gemüse und Fisch). Als Nachspeise gab es dann, je nach Wunsch, entweder Rote-Bohnen- oder Grüntee-Eis.
Das Essen war für uns alle eine interessante Erfahrung und hat den Tag passend beendet.

Niclas Terlunen, 11. Jgst

 

Kalligraphiestunde im 12er-Kurs am CJD

An einem trüben Dienstag im Januar 2011 hatten die Schülerinnen und Schüler des Japanisch-Grundkurses der 12. Jgst. die Gelegenheit, chinesische Schriftzeichen im Japanischen einmal anders zu schreiben als mit Kugelschreiber, Füller oder Bleistift. Der koreanische Lebensgefährte der Japanisch-Lehrerin Heike Trumpa führte in die Kunst der Kalligraphie ein. Auch wenn die Zeit knapp bemessen war, lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man den Pinsel richtig hält und grundlegende Striche richtig zieht. Wichtig vor allem war dabei die Konzentration - wohltuende Stille breitete sich aus. Als "Endprodukt" konnte jede/r ein Zeichen nach Wahl auf besonderes Kalligraphie-Papier schreiben (nicht ohne dieses unzählige Male geübt zu haben!) und mit nach Hause nehmen. Die Reaktion der Schülerinnen und Schüler war uneingeschränkt positiv. Hier eine Auswahl:
"Es hat großen Spaß gemacht zu sehen, wie man besser wurde und dass man am Schluss ein Ergebnis in der Hand hatte."
"Das Ganze hatte fast etwas Meditatives, und dies war ein erholsamer Unterschied zu sonstigen Stunden, in denen es immer laut ist."

Die Schülerinnen und Schüler des 12er-Grundkurses "Aller Anfang ist schwer!

Hier die Ergebnisse: die Zeichen für "Feuer" und "Wasser".

Heike Trumpa, Leiterin der Japanisch-GK


Zwei weitere gute Ergebnisse beim Japanese Language Proficiency Test (JLPT) 2009

 

Auch im Dezember 2009 stellten sich wieder einmal Schülerinnen des Japanisch-GK in der 13. Jgst. der Herausforderung, ihre fleißig erworbenen Japanisch-Kenntnisse einmal "von außen" bewerten zu lassen. Der von japanischer Seite aus organisierte "Japanese Language Proficiency" (JLPT) findet einmal jährlich weltweit statt und ca. eine halbe Million Japanisch-Lernende nehmen auf vier Stufen daran teil. Da Japanisch nicht gerade eine der einfachsten Sprachen ist, ist es durchaus im Rahmen des Üblichen, nach zwei Lernjahren erst die unterste Stufe zu "wagen".

In diesem Jahr zeigten die Schülerinnen Anna Hennig und Elena Rojo-Wiechel (als "Gasthörerin") sehr gute Ergebnisse von um die 80 %!

Das Zertifikat ist weltweit anerkannt und daher nützlich für Bewerbungen aller Art, die mit Japan zu tun haben.

Omedetou gozaimasu! Kore kara mo ganbatte-kudasai ne!

(Herzlichen Glückwunsch! Bleibt auch weiterhin am Ball!)


Japanischer Nachmittag am 15. Dezember 2009

Um nicht nur die japanische Sprache zu lernen, sondern auch die eigentliche japanische Kultur näher gebracht zu bekommen, fand am 15. Dezember 2009 ein "japanischer Nachmittag" statt.

Dieser begann im Japanischen Kulturinstitut (JKI) in Köln, wo wir zunächst auf Tuchfühlung mit japanischer Vorstellungs- und Bekanntmachungsart gingen. Hierzu fand ein kleines Gespräch, selbst verständlich auf Japanisch, zwischen uns Schülern und einer Mitarbeiterin des Instituts statt.
Anschließend schauten wir zusammen eine japanische Filmproduktion (japanisch mit deutschen Untertiteln) über das Leben in und um Hiroshima/Nagasaki kurz nach 1945 im allgemeinen und in Verbindung mit den Folgen der Atombombenabwürfe.

Der doch weit größere \u201eKulturschock\u201c (schließlich erfahren am eigenen Leib) fand allerdings ein wenig entfernt vom JKI statt.
In einem gemütlichen japanischem Restaurant lernten wir nämlich das traditionell japanische Essen kennen. Neben dem wohl allgemein bekanntem rohen Fisch mit Reis (Sushi) wurde auch frittiertes Gemüse (Tempura) gereicht, was zusammen mit der Vorspeise (Suppe aus Sojabohnenpaste, eine sogenannte Misosuppe) wohl das exotischste war und, gelegentlich mit etwas Überwindung, auch schmeckte.

Alles in allem sammelten wir eine Menge neuer Erfahrungen und hatten das Gefühl, die spannende und etwas fremdartige japanische Kultur zumindest in Ansätzen nachvollziehen zu können. Somit war es ein auf jeden Fall äußerst lohnender und wohl noch weit ausbaubarer Ausflug.

Pascal Jägers, 11e


Japanisch am CJD im Herbst 2008


Ende Oktober traf sich im Haus der Geschichte ein Grüppchen mehr oder weniger ominöser, aber vor Allem unterschiedlichster Menschen zu einem Vortrag der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bonn e.V. mit dem Titel „Mein Nachbar Chihiro“. Unter diesen auch Frau Trumpa, Japanisch-Lehrerin am CJD, mit einigen Schülern und Studenten. Mit Begeisterung führte Prof. Dr. Reinhard Zöllner von der Universität Bonn das Auditorium mit kleinen Filmsequenzen in die verzaubernde Welt von Heidi bis Totoro und stellte die Frage, wie diese Filme des bekannten Studio Ghibli nicht nur die japanische Gesellschaft verändern wollen und auch können.
Motiviert, in der nächsten Videothek einige bekannte Animes auszuleihen, beschritt man den Weg nach Hause und fand sich zwei Wochen später wieder ein. Diesmal, um einem Doppelvortrag zweier Absolventen der Bonner Universität beizuwohnen.
Zunächst klärte Stephanie Osawa über Jugenddevianz und -delinquenz in Japan auf, da spätestens in den 90er Jahren vermehrt Nachrichten von spektakulären, aber in erster Linie grausamen Gewaltverbrechen adoleszenter Japaner auftauchten und sich daher die Frage stellte, ob diese tatsächlich so verrucht und kriminell sind wie in den Medien dargestellt. Doch schon der internationale Vergleich machte deutlich, dass der absolute Anteil devianter Jugendlicher geringer ist, wenn man bereit ist, einen allgemeineren Maßstab anzusetzen. Die Polizei greift junge Menschen nämlich vor Allem wegen „unsittlichen Verhaltens“ und nicht wegen schwerer Delikte oder etwa kleinerer Diebstähle auf. Und dazu gehören neben Tabak- und Alkoholkonsum auch bspw. ein auffälliger Freundeskreis oder nächtliches Herumstreifen. Als Fazit wurde deutlich, dass die enger gefassten Werte- und Normvorstellungen der japanischen Kultur den Eindruck einer zunehmenden Jugenddevianz verstärken.
Hierauf stellte David Bender die traditionellen Kampfkünste Japans vor und führte das Publikum schleunigst durch sechs Jahrhunderte verschiedenster Waffen, Schulen und Techniken, ohne dabei die heutige Bedeutung und den Wandel dieser auch für viele Deutsche attraktiv gewordenen Künste unberücksichtigt zu lassen.
Frau Trumpa, die uns stellvertretend zu diesen Veranstaltungen eingeladen hatte, unterrichtet momentan je einen Japanisch-Kurs in der 11. und in der 12. Jahrgangsstufe des CJD. Bereits im letzten Jahr hatte ein Schüler die Chance, Japanisch als Abiturfach zu wählen, wahrgenommen. Dies ist jedoch nur eine Möglichkeit, die eigenen exotischen Kenntnisse zur Anwendung zu bringen. So fordert auch beispielsweise der alljährliche Bundeswettbewerb Fremdsprachen Schüler ostasiatischer Sprachen zur Kompetition auf. In diesem Jahr hat es Sabrina Stockhausen aus der 12 bis in die letzte Runde geschafft! Und auch der Japanese Language Proficiency Test, der jedes Jahr im Dezember stattfindet und an dem in diesem Jahr Judith Leyens aus der 11 teilnimmt, motiviert dazu, seine Leistung unter Beweis zu stellen.
Schlussendlich kann man sagen, dass diese Herangehensweise an eine fremde Sprache und Kultur immer wieder spannend und interessant ist - und nicht zuletzt viel Spaß bringt.

Es lernen zur Zeit sehr erfolgreich
in der 12. Jgst: Azade Beck, Lena Fähnrich, Judith Leyens, Elena von Rohden
in der 13. Jgst. Anna Hennig, Ria Schroeder und Sabrina Stockhausen


Ria Schroeder, Jgst.13


 

13 E des Schuljahres 2009/2010, Zentralabitur 2010

13 E des Schuljahres 2007/2008, Zentralabitur 2008

Erstmals am CJD: Japanisch als 3. Abiturfach - eine "Zwei"! Nach zweieinhalb Jahren intensivem Japanischlernen war es im April 2008 so weit: Alexander Sturm aus der 13e legte im Rahmen des Zentralabiturs eine schriftliche Prüfung in Japanisch ab und erzielte dabei die Note "gut". Wie in allen Fremdsprachen war in der Aufgabenstellung ein Text zu "knacken" (wobei die Fertigkeit "Lesen" bei Japanisch das Entschlüsseln und Verstehen umfasst!), dann mussten verschiedene Fragen zu Inhalt, Hintergrundwissen sowie weiterführender Art beantwortet werden. Angesiedelt war das Niveau der Prüfung zwischen A2 und B1 des Europäischen Referenzrahmens, was für Japanisch, das bis zu fünfmal schwieriger eingestuft wird als nähere Sprachen, ein beachtliches Niveau ist.


 

Zwei erfolgreiche Teilnahmen am Japanese Language Proficiency Test (JLPT)

Wieder einmal war es im Dezember 2007 soweit: der einmal jährlich weltweit stattfindende Japanese Language Proficiency Test stand an, und diesmal nahmen gleich zwei Schüler der Stufe 13 daran teil. Durch den Grundkurs Japanisch (à Zentralabitur!) gründlich vorbereitet schnitten die beiden entsprechend gut ab: Alex mit 78 %, Joris mit 76 %. Es ging um Vokabeln/Zeichen, Hörverständnis und Grammatik/Leseverstehen, und das Zertifikat hat weltweit Gültigkeit. Somit kann es bei Bewerbungen oder Plänen mit Japan-Bezug von großem Nutzen sein.

Herzlichen Glückwunsch an "Alex-san" und "Joris-san"!

Kore kara mo ganbatte ne!

Heike Trumpa

Leiterin der Japanisch-Kurse

P.S. Zur Übersicht noch eine Liste der Prüflinge der vergangenen Jahre:

2003 Annette Düren 80 %

2004 Jens Fielenbach 78 %

2004 Vanessa Tünsmeyer 63 %

2006 Pia Kullik 73 %


 

Die Japanisch-AG für Fortgeschrittene (Schuljahr 2002/3)

Die Japanisch-AG für Anfänger (Schuljahr 2002/3)


 


Lesung des japanischen Literaturnobelpreisträgers Kenzaburo OE

Am 14. September 2005 fand im Japanischen Kulturinstitut Köln eine Lesung statt, die etwas ganz Besonderes war: der japanische Nobelpreisträger Kenzaburo OE las aus seinem neusten Werk "Tagame-Tokio-Berlin". Da es der Japanisch-Lehrerin Heike Trumpa gelungen war, einen ganzen Stoß Karten zu reservieren, hatte der Japanisch-Kurs der 12e zusammen mit Japanisch-Schülern und -Schülerinnen des Gymnasiums Rodenkirchen die Gelegenheit, die Lesung mitzuerleben. Nach einem japanischen Essen im Restaurant Nikko, das wie immer auch für das Auge ein Genuss war, begann die Lesung um 20 Uhr und entpuppte sich bald als Gesprächsrunde zwischen dem Autoren, einem Moderator und einem (japanischen) Dolmetscher. Dabei waren nicht nur die Inhalte interessant, sondern auch die ulkige Art Oes: so redete er gern und lange und berührte dabei alle möglichen Bereiche, so dass er öfter vom Dolmetscher gestoppt wurde, damit dieser überhaupt noch zum Zuge kam. Die eigentliche Lesung fand dann primär in deutscher Sprache statt und behandelte ausgerechnet einen Abschnitt aus dem Buch, in dem in mehreren Anläufen eine Suppenschildkröte getötet wird. Der Höhepunkt aber war, als sich die Schülerinnen eins der Werke von OE persönlich signieren ließen: er schrieb nicht nur mit Pinsel seinen Namen in japanischen Schriftzeichen hinein, sondern auch mit Füller seinen Namen in unserer Schrift und das Datum dazu. Natürlich bedankten sich alle Schülerinnen formvollendet mit der entsprechenden Floskel, aber auch mit einer Verbeugung.
Um mit den Worten eines Vertreters des Japanischen Kulturinstituts zu schließen: "Es ist erstaunlich, dass sich so junge Leute schon für diese Art Literatur interessieren!"
Wer neugierig geworden ist, dem sei "Eine persönliche Erfahrung" (Suhrkamp Verlag) empfohlen, das bekannteste und repräsentativste Werk.

Heike Trumpa


Erfolgreiche Teilnahme am Japanese Language Proficiency Test (Dezember 2004 und 2003)


Wie auch im Jahre 2003 haben wieder Schüler der Jugenddorf-Christophorusschule Königswinter am weltweit stattfindenden Japanese Language Proficiency Test (JLPT) teilgenommen. Jens Fielenbach (13e, Abi2005) und Vanessa Tünsmeyer (Stufe 11, Abi 2007) erreichten jeweils 78 % bzw. 63 %. Der Test gliederte sich in die Sparten Vokabeln/chinesische Zeichen, Hörverstehen sowie Grammatik/Lesen.
Besonders hervorzuheben ist, dass Vanessa Tünsmeyer mit dem Japanisch-Lernen bereits in der Mittelstufe begann, erst in der AG, dann in Oberstufen-Kursen. 2003 fuhr sie als eine von sieben Schülerinnen und Schülern des CJD mit nach Japan. Jens Fielenbach erreichte seine Punktzahl nach nur eineinhalb Jahren Unterricht und ohne Japan-Erfahrung.

Am 7. Dezember 2003 fand an drei Standorten in Deutschland der weltweit durchgeführte Japanese Language Proficiency Test statt. Dieser Test ist vergleichbar mit dem TOEFL (Test of English as a Foreign Language)-Test. Jedes Jahr nehmen ca. 20.000 Japanisch-Lernende aus der ganzen Welt am JLPT teil.
So auch Annette Düren aus der 12 E, die in der Japanisch-AG, später dann in Oberstufen-Kursen, aber auch während ihrer Japan-Reise im Sommer 2003 ihr Japanisch immer weiter ausgebaut hat. Auf der Stufe 4 des Tests erreichte sie das beachtliche Ergebnis von 80 %.



Die Japanisch-AG (Schuljahr 2001/2002):


Der Japanisch-Kurs der Stufe 13 (Abi 2003):


Schüler der Stufe 13 (Abi 2003) lernen Kanji (chinesische Zeichen) anhand von "flash cards"