Im Schuljahr 2009/10 wird Japanisch wie folgt angeboten:
12 (E) dreistündiger Grundkurs

13 (E) dreistündiger Grundkurs jeweils mit Abituroption (3. oder 4.
Fach).

In allen Kursen werden drei verschiedene Aspekte des
Japanischen betont:
- die Schrift nach dem Erlernen der beiden Silbenschriften
Hiragana
und Katakana geht es über zu den ersten chinesischen
Bilderzeichen (Kanji)
- die Sprache Grammatik, Vokabeln und Satzstrukturen werden
mit Hilfe des vielsagenden Lehrbuchs Japanisch im Sauseschritt
(E-Kurse) vermittelt
- feststehende Redewendungen im Japanischen fordern bestimmte
Situationen mehr als in anderen Sprachen festgelegte Ausdrücke
und Wendungen
Außerdem kommen natürlich landeskundliche
Aspekte nicht zu kurz! Kleinere Ausflüge wie zum Japanischen
Kulturinstitut Köln oder in japanische Restaurants stehen ebenfalls
auf dem Programm! So bleibt nur festzustellen:
Nihongo no benkyou wa tanoshii desu!
(Japanisch zu lernen macht Spaß!) J
Heike Trumpa
Zwei weitere gute Ergebnisse beim Japanese Language
Proficiency Test (JLPT) 2009

Auch im Dezember 2009 stellten sich wieder einmal Schülerinnen
des Japanisch-GK in der 13. Jgst. der Herausforderung, ihre fleißig
erworbenen Japanisch-Kenntnisse einmal "von außen"
bewerten zu lassen. Der von japanischer Seite aus organisierte "Japanese
Language Proficiency" (JLPT) findet einmal jährlich weltweit
statt und ca. eine halbe Million Japanisch-Lernende nehmen auf vier
Stufen daran teil. Da Japanisch nicht gerade eine der einfachsten
Sprachen ist, ist es durchaus im Rahmen des Üblichen, nach zwei
Lernjahren erst die unterste Stufe zu \u201ewagen\u201c.
In diesem Jahr zeigten die Schülerinnen Anna Hennig und Elena
Rojo-Wiechel (als "Gasthörerin") sehr gute Ergebnisse
von um die 80 %!
Das Zertifikat ist weltweit anerkannt und daher nützlich für
Bewerbungen aller Art, die mit Japan zu tun haben.
Omedetou gozaimasu! Kore kara mo ganbatte-kudasai ne!
(Herzlichen Glückwunsch! Bleibt auch weiterhin am Ball!)
Japanischer Nachmittag am 15. Dezember 2009
Um nicht nur die japanische Sprache zu lernen, sondern auch die eigentliche
japanische Kultur näher gebracht zu bekommen, fand am 15. Dezember
2009 ein \u201ejapanischer Nachmittag\u201c statt.
Dieser begann im Japanischen Kulturinstitut (JKI) in Köln, wo
wir zunächst auf Tuchfühlung mit japanischer Vorstellungs-
und Bekanntmachungsart gingen. Hierzu fand ein kleines Gespräch,
selbst verständlich auf Japanisch, zwischen uns Schülern
und einer Mitarbeiterin des Instituts statt.
Anschließend schauten wir zusammen eine japanische Filmproduktion
(japanisch mit deutschen Untertiteln) über das Leben in und um
Hiroshima/Nagasaki kurz nach 1945 im allgemeinen und in Verbindung
mit den Folgen der Atombombenabwürfe.
Der doch weit größere \u201eKulturschock\u201c (schließlich
erfahren am eigenen Leib) fand allerdings ein wenig entfernt vom JKI
statt.
In einem gemütlichen japanischem Restaurant lernten wir nämlich
das traditionell japanische Essen kennen. Neben dem wohl allgemein
bekanntem rohen Fisch mit Reis (Sushi) wurde auch frittiertes Gemüse
(Tempura) gereicht, was zusammen mit der Vorspeise (Suppe aus Sojabohnenpaste,
eine sogenannte Misosuppe) wohl das exotischste war und, gelegentlich
mit etwas Überwindung, auch schmeckte.
Alles in allem sammelten wir eine Menge neuer Erfahrungen und hatten
das Gefühl, die spannende und etwas fremdartige japanische Kultur
zumindest in Ansätzen nachvollziehen zu können. Somit war
es ein auf jeden Fall äußerst lohnender und wohl noch weit
ausbaubarer Ausflug.
Pascal Jägers, 11e
Japanisch am CJD im Herbst 2008
Ende Oktober traf sich im Haus der Geschichte ein Grüppchen mehr
oder weniger ominöser, aber vor Allem unterschiedlichster Menschen
zu einem Vortrag der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Bonn e.V. mit
dem Titel Mein Nachbar Chihiro. Unter diesen auch Frau
Trumpa, Japanisch-Lehrerin am CJD, mit einigen Schülern und Studenten.
Mit Begeisterung führte Prof. Dr. Reinhard Zöllner von der
Universität Bonn das Auditorium mit kleinen Filmsequenzen in
die verzaubernde Welt von Heidi bis Totoro und stellte die Frage,
wie diese Filme des bekannten Studio Ghibli nicht nur die japanische
Gesellschaft verändern wollen und auch können.
Motiviert, in der nächsten Videothek einige bekannte Animes auszuleihen,
beschritt man den Weg nach Hause und fand sich zwei Wochen später
wieder ein. Diesmal, um einem Doppelvortrag zweier Absolventen der
Bonner Universität beizuwohnen.
Zunächst klärte Stephanie Osawa über Jugenddevianz
und -delinquenz in Japan auf, da spätestens in den 90er Jahren
vermehrt Nachrichten von spektakulären, aber in erster Linie
grausamen Gewaltverbrechen adoleszenter Japaner auftauchten und sich
daher die Frage stellte, ob diese tatsächlich so verrucht und
kriminell sind wie in den Medien dargestellt. Doch schon der internationale
Vergleich machte deutlich, dass der absolute Anteil devianter Jugendlicher
geringer ist, wenn man bereit ist, einen allgemeineren Maßstab
anzusetzen. Die Polizei greift junge Menschen nämlich vor Allem
wegen unsittlichen Verhaltens und nicht wegen schwerer
Delikte oder etwa kleinerer Diebstähle auf. Und dazu gehören
neben Tabak- und Alkoholkonsum auch bspw. ein auffälliger Freundeskreis
oder nächtliches Herumstreifen. Als Fazit wurde deutlich, dass
die enger gefassten Werte- und Normvorstellungen der japanischen Kultur
den Eindruck einer zunehmenden Jugenddevianz verstärken.
Hierauf stellte David Bender die traditionellen Kampfkünste Japans
vor und führte das Publikum schleunigst durch sechs Jahrhunderte
verschiedenster Waffen, Schulen und Techniken, ohne dabei die heutige
Bedeutung und den Wandel dieser auch für viele Deutsche attraktiv
gewordenen Künste unberücksichtigt zu lassen.
Frau Trumpa, die uns stellvertretend zu diesen Veranstaltungen eingeladen
hatte, unterrichtet momentan je einen Japanisch-Kurs in der 11. und
in der 12. Jahrgangsstufe des CJD. Bereits im letzten Jahr hatte ein
Schüler die Chance, Japanisch als Abiturfach zu wählen,
wahrgenommen. Dies ist jedoch nur eine Möglichkeit, die eigenen
exotischen Kenntnisse zur Anwendung zu bringen. So fordert auch beispielsweise
der alljährliche Bundeswettbewerb Fremdsprachen Schüler
ostasiatischer Sprachen zur Kompetition auf. In diesem Jahr hat es
Sabrina Stockhausen aus der 12 bis in die letzte Runde geschafft!
Und auch der Japanese Language Proficiency Test, der jedes Jahr im
Dezember stattfindet und an dem in diesem Jahr Judith Leyens aus der
11 teilnimmt, motiviert dazu, seine Leistung unter Beweis zu stellen.
Schlussendlich kann man sagen, dass diese Herangehensweise an eine
fremde Sprache und Kultur immer wieder spannend und interessant ist
- und nicht zuletzt viel Spaß bringt.
Es lernen zur Zeit sehr erfolgreich
in der 12. Jgst: Azade Beck, Lena Fähnrich, Judith Leyens, Elena
von Rohden
in der 13. Jgst. Anna Hennig, Ria Schroeder und Sabrina Stockhausen
Ria Schroeder, Jgst.13
13 E des Schuljahres 2007/2008, Zentralabitur 2008

Erstmals am CJD: Japanisch als 3. Abiturfach - eine
"Zwei"! Nach zweieinhalb Jahren intensivem Japanischlernen war es
im April 2008 so weit: Alexander Sturm aus der 13e legte im Rahmen
des Zentralabiturs eine schriftliche Prüfung in Japanisch ab und erzielte
dabei die Note "gut". Wie in allen Fremdsprachen war in der Aufgabenstellung
ein Text zu "knacken" (wobei die Fertigkeit "Lesen" bei Japanisch
das Entschlüsseln und Verstehen umfasst!), dann mussten verschiedene
Fragen zu Inhalt, Hintergrundwissen sowie weiterführender Art beantwortet
werden. Angesiedelt war das Niveau der Prüfung zwischen A2 und B1
des Europäischen Referenzrahmens, was für Japanisch, das bis zu fünfmal
schwieriger eingestuft wird als nähere Sprachen, ein beachtliches
Niveau ist.
Zwei erfolgreiche Teilnahmen am Japanese Language Proficiency
Test (JLPT)
Wieder einmal war es im Dezember 2007 soweit: der einmal
jährlich weltweit stattfindende Japanese Language Proficiency Test
stand an, und diesmal nahmen gleich zwei Schüler der Stufe 13 daran
teil. Durch den Grundkurs Japanisch (à Zentralabitur!) gründlich
vorbereitet schnitten die beiden entsprechend gut ab: Alex mit 78 %,
Joris mit 76 %. Es ging um Vokabeln/Zeichen, Hörverständnis
und Grammatik/Leseverstehen, und das Zertifikat hat weltweit Gültigkeit.
Somit kann es bei Bewerbungen oder Plänen mit Japan-Bezug von großem
Nutzen sein.
Herzlichen Glückwunsch an "Alex-san" und
"Joris-san"!
Kore kara mo ganbatte ne!
Heike Trumpa
Leiterin der Japanisch-Kurse
P.S. Zur Übersicht noch eine Liste der Prüflinge
der vergangenen Jahre:
2003 Annette Düren 80 %
2004 Jens Fielenbach 78 %
2004 Vanessa Tünsmeyer 63 %
2006 Pia Kullik 73 %

Die Japanisch-AG für Fortgeschrittene (Schuljahr 2002/3)

Die Japanisch-AG für Anfänger (Schuljahr 2002/3)

Lesung des japanischen Literaturnobelpreisträgers Kenzaburo
OE
Am 14. September 2005 fand im Japanischen Kulturinstitut
Köln eine Lesung statt, die etwas ganz Besonderes war: der japanische
Nobelpreisträger Kenzaburo OE las aus seinem neusten Werk "Tagame-Tokio-Berlin".
Da es der Japanisch-Lehrerin Heike Trumpa gelungen war, einen ganzen
Stoß Karten zu reservieren, hatte der Japanisch-Kurs der 12e zusammen
mit Japanisch-Schülern und -Schülerinnen des Gymnasiums Rodenkirchen
die Gelegenheit, die Lesung mitzuerleben. Nach einem japanischen Essen
im Restaurant Nikko, das wie immer auch für das Auge ein Genuss
war, begann die Lesung um 20 Uhr und entpuppte sich bald als Gesprächsrunde
zwischen dem Autoren, einem Moderator und einem (japanischen) Dolmetscher.
Dabei waren nicht nur die Inhalte interessant, sondern auch die ulkige
Art Oes: so redete er gern und lange und berührte dabei alle möglichen
Bereiche, so dass er öfter vom Dolmetscher gestoppt wurde, damit
dieser überhaupt noch zum Zuge kam. Die eigentliche Lesung fand
dann primär in deutscher Sprache statt und behandelte ausgerechnet
einen Abschnitt aus dem Buch, in dem in mehreren Anläufen eine
Suppenschildkröte getötet wird. Der Höhepunkt aber war,
als sich die Schülerinnen eins der Werke von OE persönlich
signieren ließen: er schrieb nicht nur mit Pinsel seinen Namen
in japanischen Schriftzeichen hinein, sondern auch mit Füller seinen
Namen in unserer Schrift und das Datum dazu. Natürlich bedankten
sich alle Schülerinnen formvollendet mit der entsprechenden Floskel,
aber auch mit einer Verbeugung.
Um mit den Worten eines Vertreters des Japanischen Kulturinstituts zu
schließen: "Es ist erstaunlich, dass sich so junge Leute
schon für diese Art Literatur interessieren!"
Wer neugierig geworden ist, dem sei "Eine persönliche Erfahrung"
(Suhrkamp Verlag) empfohlen, das bekannteste und repräsentativste
Werk.
Heike Trumpa
Erfolgreiche Teilnahme am Japanese Language Proficiency
Test (Dezember 2004 und 2003)
Wie auch im Jahre 2003 haben wieder Schüler der Jugenddorf-Christophorusschule
Königswinter am weltweit stattfindenden Japanese Language Proficiency
Test (JLPT) teilgenommen. Jens Fielenbach (13e, Abi2005) und Vanessa
Tünsmeyer (Stufe 11, Abi 2007) erreichten jeweils 78 % bzw. 63
%. Der Test gliederte sich in die Sparten Vokabeln/chinesische Zeichen,
Hörverstehen sowie Grammatik/Lesen.
Besonders hervorzuheben ist, dass Vanessa Tünsmeyer mit dem Japanisch-Lernen
bereits in der Mittelstufe begann, erst in der AG, dann in Oberstufen-Kursen.
2003 fuhr sie als eine von sieben Schülerinnen und Schülern
des CJD mit nach Japan. Jens Fielenbach erreichte seine Punktzahl nach
nur eineinhalb Jahren Unterricht und ohne Japan-Erfahrung.
Am 7. Dezember 2003 fand an drei Standorten in Deutschland
der weltweit durchgeführte Japanese Language Proficiency Test statt.
Dieser Test ist vergleichbar mit dem TOEFL (Test of English as a Foreign
Language)-Test. Jedes Jahr nehmen ca. 20.000 Japanisch-Lernende aus
der ganzen Welt am JLPT teil.
So auch Annette Düren aus der 12 E, die in der Japanisch-AG, später
dann in Oberstufen-Kursen, aber auch während ihrer Japan-Reise
im Sommer 2003 ihr Japanisch immer weiter ausgebaut hat. Auf der
Stufe 4 des Tests erreichte sie das beachtliche Ergebnis von 80 %.
Die Japanisch-AG (Schuljahr 2001/2002):
