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Es ist Donnerstag, der 7. Juli 2005, für fast alle
Schüler haben die Ferien begonnen. Aber es gibt noch ein paar Unermüdliche,
die noch nicht aufgegeben haben. Sie sind in Königswinter
am CJD bei der 9. Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse
Köln. Sie interessieren sich für Mathematik, Chemie, Biologie
oder Philosophie und möchten Dinge, die im Unterricht nicht so ausführlich
besprochen wurden oder gar nicht gemacht wurden, jetzt ausprobieren.
Um 8 Uhr war das erste Treffen, die letzten organisatorischen Dinge wurden
geklärt, wie die Zimmerbelegung im Internat oder der zeitliche Ablauf
der folgenden sieben Tage. Um 9:30 ging es dann endlich los. Zum ersten
Mal sah man die anderen Teilnehmer im Bereich Mathematik. Aufgabe eines
jeden Teilnehmers war es schon gewesen, zu einem bestimmen Thema einen
Vortrag zu erarbeiten und den anderen dieses Thema vorzustellen. Das waren
im Mathematik z. B. Aussagenlogik, Matrizen und Zahlentheorie. Das hört
sich ja erstmal trocken an, doch mit nur 16 Schülern
konnten die jeweils Vortragenden gut auf Fragen eingehen und es kamen
auch lustige Themen auf. Z. B. versuchten wir zu errechnen, ob man von
Kindergeld Millionär werden kann. All solche gedanklichen Spielereien
konnten wir für die Abschlusspräsentation nutzen, in der von
allen Gruppen in 20 Minuten die jeweiligen Themen vorgestellt wurden.
Für jeden Vortrag waren zwei Stunden eingeplant, doch daraus wurden
meistens fast drei Stunden. In der restlichen Stunde bis zum Mittagessen
wurde dann entweder an noch nicht gehaltenen Vorträgen oder an der
Abschlusspräsentation gearbeitet. Endlich war es dann halb eins und
die Pause konnte anfangen. Bis um Nachmittag hatten wir Zeit zum Schwimmen,
Basketball spielen und Musik machen / hören. Ab 15 Uhr und auch nach
dem Abendessen gingen die Vorträge weiter. Diese dauerten zwei Stunden
(von 19 21 Uhr) und es kamen die unterschiedlichsten Referenten
z. B. Dr. Johannes Meier von der Bertelsmannstiftung. Er zeigt verschiedene
Probleme innerhalb von Deutschland auf, erklärte ihre Entstehung
und wie man sie in Zukunft lösen könnte oder wo noch Schwierigkeiten
zu erwarten seien.
Diese Vorträge waren wohl der anstrengendste Teil der Sommerakademie
und wir waren froh, wenn wir ab 21:30 dann Freizeit bis zur Nachtruhe
hatten.
Am letzten Tag stand dann nur noch die Abschlusspräsentation auf
dem Plan. Es war spannend, zu erfahren, was die anderen Gruppen so alles
gemacht hatten. Als Fazit kann man wohl sagen, dass die Akademie uns allen
sehr viel Spaß gemacht hat und auch der Unterricht von
unseren Späßchen geprägt wurde.
Jan Christopher Eckgold, 11F
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