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Unsere Gedanken und Gebete sind in diesen Stunden
vor allem bei Hannahs Eltern und Geschwistern, bei allen Verwandten
und Freunden sowie bei Schülern und Lehrern der CJD Christophorusschule
Königswinter, erklärte Hartmut Hühnerbein, Sprecher
des geschäftsführenden Vorstands des CJD.
Hannah war am Mittwoch, 29. August 2007, kurz nach 20
Uhr auf dem Nachhauseweg nach Oberdollendorf spurlos verschwunden. Trotz
unermüdlicher Suche von Angehörigen, Freunden, Mitschülern
und rund 200 Einsatzkräften, konnte das Mädchen erst am darauffolgenden
Montag tot aufgefunden werden.
Hannah war eine sehr lebensfrohe und aktive Schülerin.
Das CJD verliert mit Hannah nicht nur eine Schülerin, sondern für
viele in der CJD Christophorusschule Königswinter auch eine Freundin,
erklärte Realschulleiter Dr. Jörg Möller der Presse.
Mit großem Engagement haben sich Lehrer und Mitschüler
in den vergangen Tagen an den Suchaktionen beteiligt. Notfallseelsorger
der Malteser und Seelsorger aus dem CJD stehen den Trauernden und Hinterbliebenen
nun bei.
Wir wissen Hannah ganz in Gottes Hand - denn er
selbst ist in den Tod gegangen und lässt keinen Menschen verloren
gehen, so Hühnerbein.
Als Zeichen der Trauer werden im CJD während der Trauerfeier für
Hannah die Fahnen auf halbmast gesetzt.

Mit einem Gottesdienst am 8. September um 11 Uhr für Freunde, Mitschüler,
Eltern, Kollegium verabschiedeten wir uns von Hannah.
"Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind"
(Psalm 34,19). Mit diesem Psalm gedachte Pfarrer Hartmut Hühnerbein, Sprecher
des geschäftsführenden Vorstands des Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands
(CJD), der verstorbenem CJD-Schülerin in seiner Predigt.
"Gott sucht unsere Nähe und ist in unserer Nähe"
so Pfarrer Hartmut Hühnerbein in seiner Predigt. "Uns ist im
Tod von Hannah das schrecklichste Gesicht der Gewalt begegnet. Doch Gott
hat sich nicht von den Menschen entfernt, sondern die Menschen haben sich
von Gott entfernt. Darum ist es unsere Aufgabe, Menschen in die Begegnung
mit dem lebendigen Jesus Christus zu führen", so Hühnerbein.
Er schloss mit den Worten: "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen,
so spricht Gott uns zu. Uns allen gilt die Zusage, dass wir bei Gott ein
bleibendes Zuhause und ewige
Geborgenheit haben - auch über den Tod hinaus. Wir wissen Hannah
nun bei Gott gut aufgehoben, nur so können wir den Abschied schaffen
dies gibt uns Trost und Hoffnung für den langen Weg des Abschiednehmens,
der uns bevorsteht".
Die Trauernden versuchten in einem Gottesdienst mit Gebeten,
Gesang und Schweigeminuten den intensiven Trauerprozess um Hannah zu bewältigen.
Das Ehepaar Markus Krebel und Annette Willer-Krebel, beides Konzertpianisten,
spielten zu Beginn und am Ende des Gottesdienstes Stücke von Franz
Schubert. Neben Pfarrer Hühnerbein waren Notfallseelsorger Pater
Jürgen Langer von den Maltesern, Pfarrerin Silvia Kocks und Pfarrerin
Pia Haase-Leh am Gottesdienst beteiligt. Die Fürbitten brachten Schulpflegschaftsvorsitzende,
Lehrer und Schüler vor.
Nach der Ansprache folgte das Lied "Don't matter"
von Akon, eines der Lieblingslieder von Hannah, das eingespielt wurde.
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