Weihbischof Norbert Trelle besucht unsere Schule

Im Rahmen der Visitation des Dekanates Königswinter (vom 29. Oktober bis zum 12. Dezember 2002) besuchte Weihbischof Norbert Trelle am 12. November 2002 die Christophorusschule:
 
 
Auf dem Schulhof während der großen Pause
 
 
Der Weihbischof im Gespräch mit Lehrern des religionspädagogischen Arbeitskreises
 
 
„Manchmal finde ich es schade, Schluss zu machen", sagte Weihbischof Norbert Trelle am Ende seines Besuchs in der Königswinterer Jugenddorf-Christophorusschule (CJD) Königswinter. Der Bischof, der zurzeit für seine Visitation im Siebengebirge weilt, sprach mit Schülern und Lehrern.
Schulleiter Hans-Joachim Gardyan stellte dem Weihbischof das pädagogische Konzept der Schule vor. Danach erläuterten Lena Marcy und Dirk Hombach (10b) Trelle im „Raum der Stille" die Funktion der Streitschlichtergruppe. Das Wort „Streit" habe einen negativen Klang, so Trelle. Streit könne aber durchaus wichtig sein zwischen den Menschen. Das Konzept des „Raums der Stille" - eine ehemalige Abstellkammer und Toilette - hielt Trelle für nachahmenswert: „Das sollten alle Pädagogen mal durchdeklinieren, ob ein solcher Raum nicht notwendig ist." Felix Schaaf aus der 8d stellte die drei geistlichen Säulen der Schule vor: Gottesdienste, rellgrönspädagogische Tage und Diskussionsrunden.
Ein Treffen mit den Ortsbürgermeistern der Verbandsgemeinde Unkel stand einige Tage später auf dem Programm des Weihbischofs. Friedemann Schwarzmeier, Verbandsgemeinden-Bürgermeister, begrüßte Trelle, Dechant Franz Lurz und Gemeindepfarrer Andreas Arend. Thema war die gute Zusammenarbeit zwischen Kirche und Gemeinde. „Ich bin froh, dass es auch selbstverständlich ist, solche Besuche zu machen", so Trelle. „Die Kirche genießt zurzeit kein sehr hohes Ansehen", erläuterte der Bischof, „aber noch schlechter sind die Politiker dran." Es sei wichtig, sich gegenseitig die „Wertschätzung als Christen zum Einsatz zu bringen." (abl)

Fotos: Tobias Mayer
Text: Bonner Rundschau (abl)