|
Am 20. März 2006 war es endlich soweit: 20 Schüler der 10.
und 11. Klasse machten sich mit ihren Spanischlehrern Frau Bewerunge und
Herrn Vreden auf den Weg nach Madrid.
Zwei Wochen lang sollten wir nun das Leben bei unseren Gastfamilien in
Spanien kennen lernen in einem Vorort von Madrid, Boadilla del Monte.
Am Flughafen gab es schon großes Hallo, da wir uns vom letzten
Jahr ja alle gut kannten.
Am nächsten Morgen hatten wir uns viel zu erzählen, wer wo
und wie wohnt, die ersten Unterschiede zur deutschen Kultur, dass z. B.
erst abends um 23 Uhr gegessen wurde.
Nach zwei Stunden Unterricht in den spanischen Klassen begrüßte
uns der Direktor der Schule in Boadilla del Monte und erzählte uns
einiges über die Geschichte von Boadilla und die Errichtung dieser
Schule. Danach konnten wir das Städtchen auf eigene Faust erkunden:
Boadilla ist ein netter Ort mit vielen Cafés, Parks und Einkaufsmöglichkeiten,
welcher von einem Pinienwald umgeben ist.
In den nächsten Tagen fuhren wir oft nach Madrid und waren begeistert
von dieser Stadt. Die Plaza Mayor sah noch viel schöner und imposanter
aus als in unserem Spanischbuch und auch die Altstadt war sehenswert.
Natürlich besichtigten wir das weltberühmte Kunstmuseum Prado
mit vielen tollen Gemälden großer Künstler, den Königspalast
und entdeckten in unserer freie Zeit noch viele schöne Plätze
der Stadt.
Höhepunkt für viele von uns war die Einladung unserer Gasteltern
zu einem Rundgang durch das Fußballstadion Real Madrid.
Hier durften wir sogar die Umkleidekabinen der Stars besichtigen, saßen
wie schon Figo, Beckham und Ronaldo auf der Auswechselbank und machten
Fotos, was das Zeug hielt....
Das Wochenende ging spannend weiter. Zusammen mit unseren spanischen Partnern
machten wir einen Ausflug in einen Freizeitpark, wo wir uns bis spät
in die Nacht von einer Attraktion in die nächste stürzten.
Auch die letzte Woche war wieder sehr schön und erlebnisreich. Wir
fuhren mit dem Bus nach Toledo. Toledo ist die Stadt in Spanien mit den
meisten Sehenswürdigkeiten und wurde zum Weltkulturerbe ernannt.
Außerdem verbrachten wir einen Tag in Salamanca. Dort besichtigten
wir die älteste Universität Spaniens (1218 gegründet) und
zwei Kathedralen aus dem 12. und 16. Jahrhundert.
Als Abschluss unserer Spanienfahrt luden uns die Lehrer in einer bekannten
Chocolateria zum Churros-Essen ein. Danach erlebten wir Mitte März
einen supersonnigen Tag in einem Park in der Nähe von Madrid, vergnügten
uns mit Bootfahren und waren rundum zufrieden.
Der Austausch hat uns großen Spaß gemacht, wir haben viel
von Madrid und der Umgebung gesehen und sind um einige Erfahrungen reicher
geworden.
Herzlichen Dank dafür an Frau Bewerunge und Herrn Vreden!!
Caroline
Herzog & Leonie Müller-Moewes, 10c
|