Sommerfest und Ehemaligentreffen am 10. Juli 2010

Beim Sommerfest gewährte das CJD wieder Einblicke ins Schulleben

Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel gab das CJD beim Sommerfest wieder Einblicke in das Schulleben. Vorträge halten wie Einstein, erfahren, wer Don Bosco war und eine Führung durch die Ausstellung über die caritativen Projekte der Christophorusschule in der Dritten Welt, speziell in Indien und im Sudan lauschen, zwischendurch zur Erfrischung einen antialkoholischen Cocktail schlürfen oder sich dem Wettbewerb stellen: Wer spuckt den Kirschkern am weitesten? oder sein kreatives Geschick in der Töpferwerkstatt testen. Auf dem Programm standen sage und schreibe 90 Präsentationen oder Mitmachaktionen, die weder bei Groß noch Klein Langeweile aufkommen ließen. Der Förderverein sorgte an allen Ecken für das leibliche Wohl der Besucher.

Auf dem Schulhof reichten in Kimonos gekleidete Oberstufenschülerinnen Sushi-Häppchen, die im ersten Stock des A-Gebäudes unter professioneller Anleitung auf unterschiedlichste Weise, je nach Geschmack, mit Fisch oder vegetarisch zubereitet werden konnten. Bei Japanischlehrerin Heike Trumpa lernen die Oberstufenschüler aber nicht nur die Sushi-Zubereitung, sondern auch japanische Kultur und die Sprache. Anna Hennig, frisch gebackene Abiturientin, hat in diesem Sommer ihr Zentralabitur in Japanisch mit der Note zwei plus abgeschlossen. Für das kommende Schuljahr gibt es bereits 29 Anmeldungen für Japanisch, erzählt die Japanischlehrerin erfreut.

Am Rande des bunten Treibens hatte Vize-Bürgermeister Sokratis Theodoridis die Ehre, die Räume für die Mofawerkstatt zu übergeben. Realschulleiter Andreas Breitenstein, der die Mofa-AG leitet, nahm den Schlüssel strahlend entgegen. Die Stadt Königswinter hat der Schule die Räume des alten Kiosks unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Das CJD hat die Räume dann für rund 10.000 Euro renovieren lassen und mit Werkbänken ausgestattet. Hier dürfen künftig die Mitglieder der Mofa-AG an Zweirädern werkeln. Die Idee dazu stammt auch von Rektor Breitenstein: Anstatt am Computer zu sitzen haben wir früher an unseren Mopeds herumgeschraubt. Ich dachte mir, vielleicht gelingt es ja, die Schüler einmal in der Woche von ihrem Computern wegzulocken und dazu zu bewegen, hierher zu kommen und auch mal zu schrauben. Auf den fünf schuleigenen Mofas bereiten sich die Schüler auf den Mofaführerschein vor, da gibt es immer etwas zu reparieren.Unterstützt wird das Werkstattprojekt von sachkundigen Vätern und ehemaligen Schülern. Breitenstein hofft noch auf einen pensionierten Kfz-Mechaniker, der Lust hat, mit den Schülern zu arbeiten.

Das Sommerfest mündete nahtlos in das Treffen der Ehemaligen; besonders stark vertreten war der Abiturjahrgang 2000. Da gab es viel Wiedersehensfreude unter Lehrern und Schülern und jede Menge zu erzählen. Beeindruckt zeigten sich die Ehemaligen von den neuen Lernmöglichkeiten, dem Kreativhaus und dem Selbstlernzentrum sowie von dem umgestalteten Schulhof. All das gab es zu unserer Zeit noch nicht, was hätte aus uns werden können!\u201c, scherzten sie unisono. Auf einer Großleinwand konnte zwischendurch das Spiel der Deutschen Mannschaft gegen Uruguay um den dritten Platz verfolgt werden. Dann gingen wieder die Fotoalben herum. Bis spät in die Nacht schwelgte man noch in Erinnerungen aus der schönen Schulzeit am CJD.

Astrid Karrres

 

Fotos vom Sommerfest am 10. Juli 2010


Fotos: Tobias Mayer