Skifreizeit 2004 in Klausberg, Tirol vom 2.-10. April 2004


Am Abend des 2. Aprils 2004 war es soweit, die vierte Skifreizeit unter der Leitung von Herrn Ebel sollte beginnen. Nach einer anstrengenden Busfahrt, in der keiner von uns so richtig geschlafen hatte, kamen wir an unserem Zielort an. Als erstes wollten wir nicht so richtig glauben was wir da sahen, weit und breit kein Schnee, nur ganz oben auf den Bergen konnte man die letzten Reste erahnen.
Eine weitere gute Nachricht kam, als wir gerade aus dem Bus ausgestiegen waren, weitere 3 Stunden sollten wir noch auf das betreten unserer Zimmer warten. Diese Zeit verbrachten wir dann notgedrungen mit Frühstücken und damit die Zimmer zu verteilen, was auch lange genug dauerte, da es manche Auseinandersetzungen in Bezug darauf, wer welches Zimmer und in welchen Haus haben sollte, gab. Nachdem wir uns dann endlich alle geeinigt hatten und die Zimmer bezogen hatten, gingen die meisten Leute in Richtung des nächsten Dorfes, wo es die einzige Möglichkeit gab sich mit Getränken und Knabbereien zu versorgen. Da gab es allerdings auch schon wieder ein Problem: Es gab zwei Dörfer in verschiedenen Richtungen und da wir keinerlei Ortskenntnis hatten zogen wir einfach drauflos - leider in die falsche Richtung, denn der Supermarkt hatte schon geschlossen, als wir nach einem ca. 20-minütigen Fußmarsch endlich ankamen. Also mussten wir wieder zurück und in die andere Richtung weiterziehen. Der erste Tag verging ziemlich schnell, obwohl, oder gerade weil, die meisten Leute die Zeit mit Dösen auf dem Rasen vor den Häusern verbrachten. Nach dem äußerst leckeren Abendessen wurden die Details zur Aufteilung der Ski- bzw. Snowboardgruppen durchgeführt, insgesamt gab es fünf Gruppen, vier Skigruppen, welche jeweils von einem Betreuer begleitet wurden, und eine Snowboardgruppe welche alleine die Piste unsicher machen durfte.
Am nächsten Morgen war es dann endlich soweit, wir fuhren mit dem Skibus in unser Skigebiet. Auch hier war das einzige was nach Schnee aussah, das Ende der Talabfahrt.
Doch oben auf dem Skigebiet, wo ca. eine Temperatur von 1°C war, lag immer noch genug Schnee zum Skifahren. Das Wetter am ersten Tag war gut und alle hatten Spaß beim fahren, welcher nur durch die Täglich einzuhaltende Mittagspause von einer Stunde unterbrochen wurde, in welcher wir die dringend benötigte Stärkung zu uns nahmen und weitere Details zum Tag planten.
Am zweiten Abend waren wir dann alle ziemlich erschöpft und froh wieder im Hotel zu sein.
Die Tage von Sonntag bis Freitag waren von ihrem Ablauf her fast alle gleich. Nach dem Frühstück ging es mit dem Skibus Richtung Skigebiet, in welchem wir bis nachmittags beschäftigt waren. Sobald nach der Rückkehr in die Pension ein jeder in seinem Zimmer geduscht hatte, wobei es natürlich immer sehr viel Gedränge gab, gingen die meisten Leute ins Dorf, um sich mit allerlei Kleinigkeiten zu versorgen. Nach dem Abendessen, welches mit jedem Mal besser wurde, setzen sich alle in kleine Gruppen zusammen, einige vor die Flimmerkiste, einige an die frische Luft und wieder andere in den Gemeinschaftsraum, wo man sich einfach nur zusammensetzte und sich mit Gemeinschaftsspielen die Zeit vertrieb.
Die Zeit verging wie im Fluge und so verging eine schöne Woche, schneller als mancher es sich erhofft hatte. Aber jede Zeit geht mal zu Ende und im Endeffekt war nach dieser Woche doch jeder froh, wieder zu Hause zu sein.


Stephan Lentzen (12e) und Frauke Diekamp (10d)

 

Am 2. April 2004 zogen 30 SchülerInnen der CJD-Jugenddorf Christophorusschule Königswinter mit Betreuern aus, um Schneefreuden pur zu frönen. Zum Teil leicht bekleidet und etwas aufgeregt, ging die Wartezeit auf den Bus, der uns ins Skigebiet bringen sollte, wie im Flug vorbei. Die Ehepaare Ebel und Beyer – unser diesjähriges Betreuerteam – hatten alles im Griff, so klappte das Einchecken reibungslos.

Als wir Samstag gegen 6:00 Uhr ankamen, waren wir nicht nur hungrig, sondern auch sehr müde. Dennoch konnten wir Letzterem nicht nachgeben, da, wie jedes Mal, eine Schülergruppe abreisebereit wartete und somit vom Personal die Betten noch frisch bezogen und die Zimmer geputzt werden mussten …… und das dauerte. Diejenigen, die eine komplette Skiausrüstung dabei hatten, waren anschließend „fein raus“ und konnten endlich ihrem Schlafbedürfnis nachkommen. Alle anderen mussten den Skiverleih zu Fuß aufsuchen. Dort bekamen wir durchweg eine sehr gute Ausrüstung von sehr nettem und kompetentem Personal zugeteilt.

Samstag nach dem Abendessen trafen wir uns zum ersten gemeinsamen „Hüttenabend“, erfuhren alles über die Hausordnung, das Verhalten im Skigebiet und dann wurde es sehr gemütlich ….. Das lag auch daran, dass der Aufenthaltsraum sooo klein war. Jeder bekam per Los einen Partner zugeteilt, den er nach kurzem Interview mit eigenen Worten vorstellen sollte. Das war äußerst lustig. Außerdem bekamen wir ein Allgemein-Bildungs-Quiz als Wochenaufgabe (so viel Zeit zur Bearbeitung war auch erforderlich – drei Blätter mit „hammer-harten“ Fragen!).

Sonntag war dann unser lang ersehnter Tag im Skigebiet. Die Menschenmasse, die an der Talstation noch wie ein Almauftrieb wirkte, verlor sich zum Glück auf der Piste. Am Vorabend waren wir in Leistungsgruppen eingeteilt worden. Es gab Snowboard-, Selbstfahrer (Alpin)-, Fortgeschrittene- und Anfängergruppen. Wir machten eine feste Zeit für das Mittagessen aus und dann ging´s los.
Der Schnee war super, immer wieder kam Neuschnee dazu, ab und zu nur war die Sicht durch Nebel eingeschränkt.
Schön waren auch die Freizeitmöglichkeiten am Abend: viele Spiele wurden angeboten oder gemütliche Runden auf den Zimmern fanden statt und so kamen wir uns nicht nur beim Skifahren im Gespräch näher. Süßigkeiten und Knabbersachen wurden natürlich brüderlich geteilt.
Jeder Tag im Skigebiet war ein Highlight, zumal viele schnell wechselndes Gebirgswetter und unterschiedliche Pistenverhältnisse nicht kannten: Sonne, leichter Regen, Schneetreiben, butterweicher Neuschnee, aber auch harte, vereiste Pisten durch strengen Frost in der Nacht. Ein besonderer Höhepunkt war unser tolles Abschlussrennen. Wie zu Beginn wurden wir in Leistungsgruppen eingeteilt und alle machten begeistert mit.

Der gemeinsame Abschlussabend war nochmals ein Höhepunkt. Spiele draußen und drinnen, Übergabe von kleinen Geschenken an unseren Partner, Auflösung und Prämierung des Wochenquiz …. Wir fanden gar kein Ende und im Nu war es 0 Uhr. Wer jetzt noch nicht gepackt hatte, hatte u.U. eine Nacht mit wenig Schlaf vor sich, denn am Samstag mussten wir die Zimmer für die folgende Gruppe sehr früh räumen. Ein letztes Frühstück, ein Dankeschön an das Personal und schon saßen wir wieder im Reisebus, der uns ohne Verzögerung bis zum frühen Abend nach Königswinter zurückbrachte.

Vielen Dank an alle Begleiter für die tolle Skifreizeit und wir freuen uns bereits auf das nächste Mal (Voranmeldungen hierzu sind bitte ab sofort an Herrn Ebel zu richten!).

Jan Ebel

 


Fotos: Malte Beyer, Alexander Hoffmann, Stephan Lentzen und Kai Schöllkopf