Oster-Skifreizeit 2003 in Obervellach - Mölltalgletscher

Als wir (34 Schüler, Herr und Frau Ebel, Frau Maskos und Herr Himmighofen) am Ostersamstag um ca. 6.30 Uhr im verregneten Obervellach ankamen waren wir froh, endlich da zu sein. Aber diese Freude sollte sich fürs Erste legen, da wir zunächst eine halbe Stunde im Regen darauf warten mussten endlich ins Trockene zu kommen. Als wir dann schließlich ins Haus durften, warteten wir dann auch noch einmal eine halbe Stunde auf das Frühstück. Überglücklich endlich essen zu dürfen und die Zimmer beziehen zu können, um uns auszuruhen, traf uns der nächste Schock: Die Zimmer konnten erst nach dem Mittagessen bezogen werden! So blieb uns nichts anderes übrig, als unser Gepäck im Aufenthaltsraum zu stapeln. Diejenigen von uns, die keine eigene Ski-Ausrüstung mitgebracht hatten, machten sich auf den Weg zum Skiverleih, während die anderen sich mit Kartenspielen die Zeit vertrieben. Nach dem Mittagessen wurde dann die Zimmereinteilung vorgenommen. Nachdem alles geregelt war, konnten wir dann endlich auf unsere Zimmer, die 2er- bis 5er-Zimmer waren. Sie waren einfach, aber in den meisten Fällen doch recht gemütlich. Wir packten dann noch unsere Sachen aus und gingen schlafen oder begutachteten die Zimmer der anderen.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Skibus bis zur Talstation des Gletscher-Expresses. Mit ihm fuhren wir dann durch einen Tunnel bis auf den Mölltal-Gletscher in eine Höhe von 2400 m üNN. Dort wurden die Pläne des Skigebietes ausgegeben und leistungsgerechte Gruppen eingeteilt. Die weit Fortgeschrittenen durften das Skigebiet in Kleingruppen selbst erkunden, während die Anfänger und die fortgeschrittenen Anfänger am Anfang erst einmal mit den Betreuern fahren mussten. Im Laufe der Zeit allerdings durften dann auch die fortgeschrittenen Anfänger und auch einiger Anfänger alleine bzw. in kleinen Gruppen einzelne Pisten selbständig befahren. Das Skigebiet war recht umfangreich und in einem gut gepflegten Zustand. Auch das Wetter war fast immer sonnig und warm (manchmal auch ein bisschen zu warm, sodass der Schnee schon teilweise matschig wurde). Am ersten Tag jedoch wurden wir mit starkem Nebel und Schneeschauern begrüßt. Die Sicht war so schlecht, dass man fast gar nicht sehen konnte, wo man lang fuhr (was für die Anfänger vielleicht gar nicht einmal so schlecht war). Auch an anderen Tagen gab es Nebel und Schnee, aber im Großen und Ganzen war das Wetter sehr schön.
Gegen 13.00 Uhr haben wir dann immer eine Stunde Mittagspause gemacht. Nach der Pause konnten wir noch bis ca. 16.00 Uhr fahren, was viele in vollem Umfang gar nicht ausgenutzt haben, sondern in der letzten Viertelstunde regelmäßig eine riesige Schneeballschlacht veranstalteten und dann ging es mit dem überfüllten Skibus zurück ins Hotel.
Nach der Ankunft brach immer eine große Hektik aus, denn wir hatten nur eine Stunde Zeit, um zu duschen und evtl. noch einzukaufen. Doch die meisten konnten dieses Problem gut lösen und um 18.00h versammelten sich dann alle im Ess- und Aufenthaltsraum zum Abendessen.
Das Essen war immer relativ gut und das Problem, dass jemand nicht satt wurde, hat es nie gegeben. Wenn alle mit dem Essen fertig waren, wurden noch wichtige Dinge für den nächsten Tag besprochen und dann konnte man sich bis 22.00 Uhr noch irgendwie vergnügen.
Am ersten Tag haben wir einen Kennenlern-Abend veranstaltet, der durch einige originelle Spiele sehr lustig war.
Weil am zweiten Tag ja Ostersonntag war, hatten bei einem Vortreffen einen Zettel mit dem Namen von jemandem, der mitgefahren ist, gezogen, dem wir dann ein kleines Ostergeschenk machten. Diese Geschenke wurden am Sonntag vor dem Frühstück mit einem Namensschild versehen auf die Plätze gelegt und jeder musste sich sein Geschenk suchen, über das sich alle sehr freuten.
Dann gab es ja auch noch die Sache mit den Eiern. Auch das hatten sich die Betreuer ausgedacht. Jeden Abend wurden insgesamt vier Eier an diejenigen verliehen, die etwas besonderes aus der Sicht des vorherigen Träger des „Eierordens“ getan hatten. Man musste sein Ei den ganzen Tag offen bei sich tragen und darauf achten, wer etwas besonderes gemacht hat. Diese Aktion hat immer sehr viel Spaß gemacht, weil die Eier aus sehr verschiedenen und auch sehr lustigen Gründen verliehen wurden.
Am letzten Abend fand dann noch eine kleine Abschlussparty statt und dann hieß es am nächsten Morgen: Auf Wiedersehen Obervellach!
Alle waren sehr traurig, dass diese schöne Woche so schnell vorübergegangen war. Insgesamt war es eine sehr harmonische Zeit, bei der sicherlich alle ihren Spaß hatten. Es herrschte immer eine fröhliche, entspannte und freundschaftliche Stimmung und man knüpfte viele neue Kontakte, die auch jetzt nach der Skifreizeit gepflegt werden.
Wir möchten uns auch noch bei den Betreuern bedanken, die uns das alles ermöglicht haben und viel zur guten Stimmung beigetragen haben!

Frauke Diekamp, Fé Aengenvoort und Kai Schöllkopf


Zu den Berichten der Skifreizeiten 2002 und 2001

Fotos der Skifreizeit 2003:
 

Organisation und Leitung: Rolf Ebel, Heike Ebel, Karin Maskos und
Dieter Himmighofen
Fotos: Matz Menrath und Moritz Monschau