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Als wir (34 Schüler, Herr und Frau Ebel, Frau Maskos
und Herr Himmighofen) am Ostersamstag um ca. 6.30 Uhr im verregneten
Obervellach ankamen waren wir froh, endlich da zu sein. Aber diese Freude
sollte sich fürs Erste legen, da wir zunächst eine halbe Stunde
im Regen darauf warten mussten endlich ins Trockene zu kommen. Als wir
dann schließlich ins Haus durften, warteten wir dann auch noch einmal
eine halbe Stunde auf das Frühstück. Überglücklich
endlich essen zu dürfen und die Zimmer beziehen zu können, um
uns auszuruhen, traf uns der nächste Schock: Die Zimmer konnten erst
nach dem Mittagessen bezogen werden! So blieb uns nichts anderes übrig,
als unser Gepäck im Aufenthaltsraum zu stapeln. Diejenigen von uns,
die keine eigene Ski-Ausrüstung mitgebracht hatten, machten sich
auf den Weg zum Skiverleih, während die anderen sich mit Kartenspielen
die Zeit vertrieben. Nach dem Mittagessen wurde dann die Zimmereinteilung
vorgenommen. Nachdem alles geregelt war, konnten wir dann endlich auf
unsere Zimmer, die 2er- bis 5er-Zimmer waren. Sie waren einfach, aber
in den meisten Fällen doch recht gemütlich. Wir packten dann
noch unsere Sachen aus und gingen schlafen oder begutachteten die Zimmer
der anderen.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück fuhren wir mit dem
Skibus bis zur Talstation des Gletscher-Expresses. Mit ihm fuhren wir
dann durch einen Tunnel bis auf den Mölltal-Gletscher in eine Höhe
von 2400 m üNN. Dort wurden die Pläne des Skigebietes ausgegeben
und leistungsgerechte Gruppen eingeteilt. Die weit Fortgeschrittenen durften
das Skigebiet in Kleingruppen selbst erkunden, während die Anfänger
und die fortgeschrittenen Anfänger am Anfang erst einmal mit den
Betreuern fahren mussten. Im Laufe der Zeit allerdings durften dann auch
die fortgeschrittenen Anfänger und auch einiger Anfänger alleine
bzw. in kleinen Gruppen einzelne Pisten selbständig befahren. Das
Skigebiet war recht umfangreich und in einem gut gepflegten Zustand. Auch
das Wetter war fast immer sonnig und warm (manchmal auch ein bisschen
zu warm, sodass der Schnee schon teilweise matschig wurde). Am ersten
Tag jedoch wurden wir mit starkem Nebel und Schneeschauern begrüßt.
Die Sicht war so schlecht, dass man fast gar nicht sehen konnte, wo man
lang fuhr (was für die Anfänger vielleicht gar nicht einmal
so schlecht war). Auch an anderen Tagen gab es Nebel und Schnee, aber
im Großen und Ganzen war das Wetter sehr schön.
Gegen 13.00 Uhr haben wir dann immer eine Stunde Mittagspause gemacht.
Nach der Pause konnten wir noch bis ca. 16.00 Uhr fahren, was viele in
vollem Umfang gar nicht ausgenutzt haben, sondern in der letzten Viertelstunde
regelmäßig eine riesige Schneeballschlacht veranstalteten und
dann ging es mit dem überfüllten Skibus zurück ins Hotel.
Nach der Ankunft brach immer eine große Hektik aus, denn wir hatten
nur eine Stunde Zeit, um zu duschen und evtl. noch einzukaufen. Doch die
meisten konnten dieses Problem gut lösen und um 18.00h versammelten
sich dann alle im Ess- und Aufenthaltsraum zum Abendessen.
Das Essen war immer relativ gut und das Problem, dass jemand nicht satt
wurde, hat es nie gegeben. Wenn alle mit dem Essen fertig waren, wurden
noch wichtige Dinge für den nächsten Tag besprochen und dann
konnte man sich bis 22.00 Uhr noch irgendwie vergnügen.
Am ersten Tag haben wir einen Kennenlern-Abend veranstaltet, der durch
einige originelle Spiele sehr lustig war.
Weil am zweiten Tag ja Ostersonntag war, hatten bei einem Vortreffen einen
Zettel mit dem Namen von jemandem, der mitgefahren ist, gezogen, dem wir
dann ein kleines Ostergeschenk machten. Diese Geschenke wurden am Sonntag
vor dem Frühstück mit einem Namensschild versehen auf die Plätze
gelegt und jeder musste sich sein Geschenk suchen, über das sich
alle sehr freuten.
Dann gab es ja auch noch die Sache mit den Eiern. Auch das hatten sich
die Betreuer ausgedacht. Jeden Abend wurden insgesamt vier Eier an diejenigen
verliehen, die etwas besonderes aus der Sicht des vorherigen Träger
des Eierordens getan hatten. Man musste sein Ei den ganzen
Tag offen bei sich tragen und darauf achten, wer etwas besonderes gemacht
hat. Diese Aktion hat immer sehr viel Spaß gemacht, weil die Eier
aus sehr verschiedenen und auch sehr lustigen Gründen verliehen wurden.
Am letzten Abend fand dann noch eine kleine Abschlussparty statt und dann
hieß es am nächsten Morgen: Auf Wiedersehen Obervellach!
Alle waren sehr traurig, dass diese schöne Woche so schnell vorübergegangen
war. Insgesamt war es eine sehr harmonische Zeit, bei der sicherlich alle
ihren Spaß hatten. Es herrschte immer eine fröhliche, entspannte
und freundschaftliche Stimmung und man knüpfte viele neue Kontakte,
die auch jetzt nach der Skifreizeit gepflegt werden.
Wir möchten uns auch noch bei den Betreuern bedanken, die uns das
alles ermöglicht haben und viel zur guten Stimmung beigetragen haben!
Frauke Diekamp, Fé Aengenvoort und Kai Schöllkopf
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