Skifreizeit 2002 Südtirol


Nach dem Erfolg des letzten Jahres organisierte Herr Ebel gemeinsam mit seiner Frau und Frau Maskos eine weitere Skifreizeit. Dieses Mal ging es ins sonnige Südtirol. Als wir ankamen, sahen wir jedoch unsere Befürchtungen bestätigt: Der Schnee hatte unter der Sonne stark gelitten. Ein weißes Kunstschneeband schlängelte sich malerisch durch saftig-grüne Wiesen: Unsere Talabfahrt!

Somit war unser Pistenangebot wieder einmal sehr begrenzt. Glücklicherweise hielten aber sowohl das gute Wetter als auch die Schneereste bis zum Ende der Woche an. Damit stand einem ausgiebigen Skivergnügen nichts mehr im Wege.

Zur guten Stimmung trug zusätzlich der „Geheime Freund“ bei. Zu Beginn der Freizeit bekam jeder Teilnehmer einen Mitreisenden zugelost, dem er nun als geheimer Freund zu besonderer Freundlichkeit verpflichtet war. So kam es des öfteren dazu, dass man auf dem Weg zum Frühstücksraum über Berge von Süßigkeiten vor den jeweiligen Zimmertüren stolperte. Das Frühstück war allerdings auch eine Sache für sich... Da man als Skifahrer nun einmal sehr viel Energie verbraucht, wollte sich ein jeder mit dem leckeren Hotel-Müsli stärken. Doch auch unter dem Hotelpersonal befand sich ein geheimer Freund. Denn wie wir erst später feststellten,

vertrat auch der Hund die Meinung
Keiner darf verloren gehen und bediente sich eigenständig am Frühstücksbuffet,
das tagsüber aus Platzgründen in hundefreundlicher Höhe gelagert wurde.

Zum Unterhaltungsprogramm trugen nicht nur unsere zahlreichen UNO-Partien bei. Denn die hoteleigenen Vögel lieferten sich Tag und Nacht einen musikalischen Wettstreit mit der Wanduhr. Pünktlich zu jeder vollen Stunde wurden wir nach London versetzt und durften den wunderbaren Klängen Big Bens lauschen.
Auch dieses Jahr galt das Mitnehmen der Skipässe wieder als echte Herausforderung. Gott sei Dank bemerkten wir allerdings schon nach „wenigen Minuten“ Busfahrt, dass wir besser noch einmal umkehren sollten.

Damit unsere Skikünste nicht ebenfalls in Vergessenheit gerieten, bewies Herr Ebel auch filmerische Qualitäten und hielt nicht nur unser Abschlussrennen auf Band fest. So entstand letzten Endes ein halbstündiger Film, der die schönsten Impressionen dieser Woche festhält.

Alles in allem kann man sagen, dass es nicht nur eine lustige sondern auch sehr harmonische Zeit war, die auch dieses Mal wieder die Vorfreude aufs nächste Jahr weckt. Deswegen noch einmal ein herzliches Dankeschön an unser dreiköpfiges Betreuerteam!
 
 

 

Mareike G. & Frederike Sonnenberger

Die Skifreizeit 2002 fand statt vom 22.3. bis zum 30.3.2002.


Skifreizeit 2001 Mölltal-Gletscher

Alles begann ganz harmlos im Frühjahr 2000 mit einem Elternbrief. Darin stellte Herr Ebel sein Vorhaben einer Skifreizeit für unsere Schule vor.

Nach einem unverbindlichen Informationsabend hatten wir etwas genauere Vorstellungen. Die weiteren Vorbereitungen liefen unproblematisch ab, so dass danach nur noch ein Treffen eine Woche vor der Abfahrt folgte. Hier waren nun fast alle Teilnehmer anwesend, und wir erfuhren, dass nicht nur Herr Ebel und seine Familie sondern auch Frau Maskos uns begleiten würden.

Endlich war es dann so weit, und wir saßen im Doppeldeckerbus Richtung Mölltal. Nach einer anstrengenden Nachtfahrt warteten wir müde und im Regen stehend darauf, dass wir unsere Zimmer beziehen konnten. Am ersten Tag erkundeten wir das Dorf und stellten fest, dass es außer einem Eiscafé nichts zu erkunden gab.

Am nächsten Morgen standen wir in kompletter Montur vor dem „Hotel“.

Doch bevor es losgehen konnte noch der Sicherheitscheck:

„Habt ihr euch mit Sonnencreme eingekremt?“

„Ja!“

„Handschuhe?“

„Ja!“

„Sonnenbrille?“

„Ja!“

„Und die Skipässe???“

„Scheiiii......“

Doch das sollte nicht die letzte Verzögerung sein. Als wir trotz weiterer Pannen (defekter Bus...) schließlich am Berg angekommen waren, mussten wir feststellen, dass der Wettergott es nicht allzu gut mit uns meinte. Der Schneesturm führte zwar zu genügend Schnee, jedoch waren die meisten Pisten unbefahrbar. Es erfolgte eine Gruppeneinteilung nach Können und Ausdauer.

Auch wenn sich das Wetter in den nächsten Tagen nicht groß veränderte, ließen wir uns den Spaß nicht nehmen. Als wir uns erstmals im Tiefschnee versuchten, endete diese Aktion in einer Skisuche – leider ohne Erfolg.

Insgesamt hatten wir viel Freiraum – egal ob auf oder neben der Piste – und ein lockeres, freundschaftliches Verhältnis. Dies war auch ein Grund dafür, dass es trotz anstrengender Mitbewohner aus Österreich eigentlich immer gemütlich war. Als Problem erwies es sich nur, nach langen Nächten wieder fit auf der Piste zu stehen. Schlaf konnte auch auf dem Weg zum Berg nicht nachgeholt werden, da im Bus die neuesten Skihits auswendig gelernt wurden.

Alles in allem war es eine tolle Woche, die uns durch nichts verdorben werden konnte.

Beim Nachtreffen wurden die Fotos und Erinnerungen ausgetauscht und die Vorfreude auf die Skifreizeit 2002 geweckt.

Dina Fassbender, Mareike Ginthör, Frederike Sonnenberger


Fotos: Rolf Ebel

Fotoübertragung: Moritz Monschau und Tobias Mayer