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Thema der Klasse 7d:Juden
Frau Gardyan wünschte, das Projekt in Teamwork auszuarbeiten.
Am Montag dem 21.7. starteten wir mit einer Exkursion zur
Synagoge nach Köln auf der Roonstrasse. Die Synagoge ist ein Gemeindehaus
oder ein Haus der Zusammenkunft der Juden.
1938 ( Reichskristallnacht) ließ die Nazi-Regierung Synagogen verbrennen.
Von der Synagoge auf der Roonstraße blieb lediglich die Außenmauer
erhalten.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie verändert wieder aufgebaut.
Herr Meller, ein Mann mit Kappe, führte uns durch die Synagoge und
erklärte alles.
Der Pastor wird bei den Juden Rabbi genannt. Er sorgt dafür,
dass der Gottesdienst ordentlich abläuft. Frauen und Männer
sitzen während des Gottesdienstes getrennt.
Das Wichtigste in der Synagoge ist der Platz für die Tora.
Tora enthält fünf Bücher Mose aus dem Alten Testament und
ist auf Pergament geschrieben .
Die Synagoge ist in einen kleinen und einen große Bereich unterteilt.
Im Kleinen findet der Gottesdienst wochentags statt, im Großen am
Sabbat und Sonntags.
In der Kölner Synagoge gibt es auch ein Museum, Grundschule, Kindergarten,
Studentenräume und eine Bibliothek.
Um die Mittagszeit war die Exkursion und damit der erste Tag unserer Projektwoche
abgeschlossen.
Dienstag 22.7.
Wir trafen uns um 7.55 Uhr in der Klasse.
Herr Prinz hatte sich 12 Fragen über den vorherigen Tag überlegt.
Es wurde ein Wettbewerb, Mädchen gegen Jungen, diese Fragen richtig
zu beantworten.
Gegen 8.45 Uhr begannen wir damit, Plakate anzufertigen, die zum Ende
der Projektwoche
bei einer Vorführung ausgestellt wurden.
Um 9.30 Uhr gingen wir mit der gesamten Klasse ins Siebengebirgsmuseum
in Königswinter.
Auch hier gibt historische Erzählungen, Dokumente und andere Papiere
über Juden, die in Königswinter gelebt haben.
Danach gingen wir durch die Fußgängerzone von Königswinter
zum Judenfriedhof am Rhein.
Während dessen erzählte uns unser Begleiter vom Museum über
die Juden, die dort begraben sind.
Der Tag wurde mit einem Besuch der Eisdiele beendet.
Mittwoch 23.7.
7.55 Uhr trafen wir uns abermals im Klassenraum, arbeiteten weiter an
unseren Plakaten und gingen anschließend alle in die Schulbibliothek.
Hier erzählte uns Herr Dr. Rey über Juden die Königswinter,
Oberdollendorf und Oberpleis gelebt hatten.
Im Videoraum des B Gebäudes sahen wir einen Film über Juden.
Alles in Allem war der Tag sehr anstrengend, da es nur galt, trockenen
Stoff und Informationen aufzunehmen.
Donnerstag 24.7.
Bis 9.30 Uhr werkelten wir jeweils in Teamwork an unseren Plakaten herum.
Diese wurden danach zur Bibliothek gebracht und dort aufgehangen.
Zwischen 9.45 Uhr und 10.30 Uhr probten wir an den Spielszenen des Buches
Damals war es Friedrich. Das Buch handelt von einem jüdischen
Jungen in der Zeit des Nationalsozialismus, Schulzeit, Freunde, Krieg
bis hin zu seinem Tode bei einem Bombenangriff.
Ab 10.40 Uhr stellten die einzelnen Teams das Ergebnis der Proben Frau
Gardyan in der Bibliothek vor.
Ab 11.45 Uhr fand dann die Generalprobe für die Aufführung des
Stückes am Freitag statt.
Freitag 25.7.
Bis 10.30 Uhr probten wir noch mit unserer Ausstattung, Verkleidung etc.
Ab 11.00 Uhr fand die Hauptveranstaltung unserer Projektwoche in der Bibliothek
statt.
Eltern, Verwandte und Bekannte waren eingeladen, unsere Vorstellung anzuschauen.
Diese spielte sich wie folgt ab.
Der Besuch der Kölner Synagoge wurde von mehreren Schüler/innen
in Wort und Bild dargestellt.
Als nächstes folgte der Besuch des Siebengebirgsmuseums, sowie der
anschließende Gang durch Königswinter bis zum Judenfriedhof
am Rhein.
Es wurde erzählt über den Film Leben und Sterben unserer
jüdischen Mitbürger in Königswinter von Dr. Manfred
Rey und Ralph Giordano.
Als letzter Punkt fand die Vorstellung des Buches Damals war es
Friedrich statt.
Dieses wurde danach in Form eines Theaterstückes vorgespielt.
Ein Rundgang mit Ansicht der gefertigten Plakate, die Informationen, Bilder
und Szenen über Juden in unserer Umgebung enthielten, rundete die
Veranstaltung ab.
Susanna Müller, 9d
Fotos von derProjektwoche der Klasse 7d:
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