Das CJD Kreativhaus: Eröffnung am 19. Januar 2006

Seit 2006 hat das Kreativhaus seine Pforten geöffnet. Nach mehr als einjähriger Bauzeit füllt sich das Gebäude nun endlich mit Leben. Mit dem Kreativhaus hat unsere Schule neue, hervorragende Fachräume erhalten. Noch wichtiger aber ist, dass der außerunterrichtliche Bildungsbereich profitiert: Zahlreiche Arbeitsgemeinschaften nutzen die neuen Möglichkeiten zum kreativen Tun. Verschiedenste Bereiche des kreativen Schaffens finden im Kreativhaus ansprechende und hochwertige Infrastruktur vor:

- Atelier und Zeichensaal, Fotolabor
- Werkstätten für Holz- Metall- und Tonarbeiten, Schmiede
- Experimentierräume und Material für die Bereiche Robotik, Physik, Biotechnologie und Technik, Musik/Ausstellungssaal, voll ausgestattetes Tonstudio, Arbeitsplätze für den digitalen Videoschnitt

Das Kreativhaus versteht sich nicht nur als Einrichtung für die Christophorusschule Königswinter, es soll vielmehr allen kreativen Köpfen der Region als Plattform für kreativen Ausdruck dienen. Die Öffnung nach außen, der Austausch mit anderen Schulen, Nutzern und Gästen aus der Region ist uns wichtig. Unser Tonstudio beispielsweise steht auch privaten Nutzern offen – die entsprechenden Konditionen teilen wir Ihnen auf Anfrage gerne mit. Wenn Sie die Räumlichkeiten und Möglichkeiten des Kreativhauses für Ihre Zwecke nutzen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf:

über dieses Formular (PDF, 200 kByte, Ausdruck und Versand per Fax/Brief)
über Email: kreativhaus(at)cjd-koenigswinter.de

Unser besonderes Interesse gilt der Förderung von kreativem Tun, das die Grenzen klassischer Disziplinen überschreitet. So werden im kommenden Schuljahr bereits offene Angebote entstehen, die Schülerinnen und Schüler unserer Schule, aber auch interessierte Gäste wahrnehmen können.
Mögliche Themen sind beispielsweise:

- Kurzfilm-Projekte (professionelle Drehbuchumsetzung, digitale Schnitttechnik, Vertonung)
- Planung und Bau von Lautsprecherboxen
- Komposition und Vertonung von Lyrik mit computergestützter Abmischung
- Umweltwerkstatt

Sie sind eingeladen sich mit ihren Fähigkeiten, ihrer Phantasie und ihrem Know-how an dem großen Projekt „Kreativhaus“ zu beteiligen. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Bernd Ulrich Schaefer (Koordinator Kreativhaus)

Programm und Fotos von der Eröffnung am 19. Januar 2006
F E S T A K T Musiksaal / Ausstellungshalle

Die Mosers

B E G R Ü S S U N G: OStD i. E. Hans-Joachim Gardyan Jugenddorf- und Schulleiter

Paul Züge: Jesu meine Freude

A N S P R A C H E N

Ministerialrat Hartmut Spikermann, Leiter der Unterabteilung Z 3 im Bundes-
ministerium für Verkehr, Bau u. Stadtentwicklung

Pfarrer Hartmut Hühnerbein, Sprecher des Vorstandes des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschland

Die Mosers

Frithjof Kühn, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises

Peter Wirtz, Bürgermeister der Stadt Königswinter

Florian Iser: Take Five

S C H L Ü S S E L Ü B E R GA B E

Schlüsselübergabe des Architekten Karl-Heinz Görres an die Schule

S E G E N

Segnung des CJD Kreativhauses durch Pastor Hartmut Hühnerbein

Louis Härtel: When the saints go marching in


BESICHTIGUNG DER RÄUME DES CJD KREATIVHAUSES


AUSKLANG MIT IMBISS UND GETRÄNKEN Großer Zeichensaal

 

„Die Talentschmiede ist Realität“

Von Jugendlichen live dargebotene Blasmusik umfing die illustre Gästeschar, die gestern Vormittag ins neue CJD Kreativhaus strömte, hinauf in den lichtdurchfluteten Musiksaal im ersten Stock. Mit den Worten „eine Vision ist Wirklichkeit geworden", begrüßte Schul- und Jugenddorfleiter Hans-Joachim Gardyan die etwa 100 Geladenen, „mit Freude und Dankbarkeit" begehe man die Eröffnung des neuen CJD Kreativzentrums für die Jugend der Region.
Zu 75 Prozent ist das 2,17 Millionen Euro teure Projekt aus Ausgleichsmitteln finanziert worden. Das sind 1,625 Millionen Euro. Hartmut Spikermann vom Bundesbauministerium machte deutlich, warum das Projekt am Fuße des Königswinterer Petersbergs dem Bund so viel Aufwand wert ist. Man müsse auf Bildung und Kompetenzerwerb junger Menschen setzen, um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands zu sichern. Ihre Neugier und Wissensdurst gelte es zu wecken und zu stillen. Die Vermittlung von Kompetenzen am neuen Kreativhaus solle aber nicht „auf Hochbegabte, Eliten und Genies" beschränkt bleiben, so Spikermann: Jugendliche aller Schulformen haben dort zu tüfteln und zu werken. Spikermann appellierte an die anwesenden Pädagogen - darunter Leiter weiterführender Schulen aus Königswinter und dem Kreisgebiet wie etwa Friedrich Krautschneider vom Gymnasium am Oelberg Oberpleis und Bernd Reul von der Realschule Oberpleis - das Angebot zu nutzen, damit sich das Kreativhaus wie geplant entwickele und „Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft und unseres Gemeinwohls", nannte auch der Sprecher des CJD-Vorstandes Hartmut Hühnerbein das frist- und formgerecht vollendete, von den Königswinterer Architekten Karl-Heinz und Bernd Görres in der Rekordzeit von nur knapp zehneinhalb Monaten mit viel Engagement realisierte Projekt. „Auf der Zielgeraden in den Ruhestand ist es Herrn Gardyan gelungen, seine Vision zu verwirklichen", sagte Hühnerbein mit Blick auf den Jugenddorfleiter, der im Sommer die Schule verlasst.
Gardyan selber hob den Zusammenhang zwischen Selbstwertgefühl und Kreativität junger Menschen hervor; „Junge Menschen, die sich selbst nichts zutrauen, sind auch nicht kreativ." Die besondere Ausstattung und Raumaufteilung des neuen Hauses biete „fast unbegrenzte Möglichkeiten" des kreativen Schaffens und gebe so die Möglichkeit, „Erfolgserlebnisse zu vermitteln und das Kreativpotenzial, das in jedem jungen Menschen steckt, zu entwickeln und zu fördern". Die „Förderung von Neugier, Durchhaltevermögen und Kritikfähigkeit" seien wesentliche Ziele des Hauses.
Perfekte Beispiele, die zeigen, dass es lohnt, kreatives Talent zu fördern und dabei auch unkonventionelle Wege zu gehen, sind laut Gardyan die Kinder der Musiker-Familie Moser, darunter die bekannte Violinistin Sophie Moser. Sie gaben zusammen mit ihrer Mutter Nelly Moser sowie dem israelischen Pianisten und Komponisten Avi Benjamin am Flügel bei der Eröffnungsfeier bemerkenswerte Kostproben ihres Könnens, auch mit Verweis auf „Beethoven Enter", eine von Nelly Moser produzierte „Klassik-RockArt-Komödie", die am 7. Februar in Bad Honnef Vorpremiere und vom 14. bis 16. Februar an der Bonner Uni „Marathon-Premiere" hat.
Für das Bau-Management der Schule und Mitziehen der Stadt bedankte sich Landrat Frithjof Kühn, allerdings habe Bürgermeister Peter Wirtz ja auch einen Stadtrat, der ihm „hörig" sei. Lachen im Saal. „Ich habe einen sehr netten, aufgeschlossenen Stadtrat, der mir nicht hörig ist, sondern mir zuhört", stellte Wirtz sogleich richtig - für Humor war also auch gesorgt. Und für Schnittchen und Blumen: Wirtz, der das Haus als „Meilenstein in der Bildungslandschaft des Kreises" bezeichnete, überreichte einen Pflanzengutschein. Nach Schlüsselübergabe und Segen durften dann alle durch die orangenfarbenen oder blau abgesetzten Flure und Räume streifen, in denen sich diverse technische und musische Arbeitsgemeinschaften des CJD präsentierten. Das Haus umfasst Zeichen- und Werkräume, Ton- und Videostudio, Experimentiermöglichkeiten im Physik-, Technik- und Computerraum. Betrachten konnte man so etwa die Lego-Roboter, die Auswirkungen von Einsteins Relativitätstheorie auf GPS-Systeme oder die Gips-Collagen einer Kunst-AG. Die neue „Talentschmiede" steht allen Schülern des Kreises für Projektarbeit offen.

Jutta Effern-Salhoub, General-Anzeiger, 20. Januar 2006

     
Die Einweihung des Kreativhauses – oder wie das Büffet gezaubert wurde

Zu vielen Anlässen haben die Hauswirtschaftsschüler der Realschule schon ihr Können bewiesen. Diesmal wartete auf unseren Jahrgang, die Klassen 10 A/B der Abschlussklasse 2006 eine besondere Herausforderung, denn am 19. Januar 2006 wurde unser neues Kreativhaus festlich eingeweiht. Viele prominente Gäste waren dazu eingeladen und wir sollten das Büffet dazu „liefern“.
Unsere Kreativität lebten wir aus, indem wir rührten, schnippelten, hackten, rollten, formten, backten und garnierten. Zusammen mit unserer Hauswirtschaftslehrerin Frau Breitenstein schafften wir es, in drei Stunden alle Leckereien herzustellen und die ca. 110 Gäste zu bewirten. Besonders gut gefiel uns, dass wir auch die Getränke anbieten durften, denn so konnten wir gleich miterleben, wie begeistert die Gäste von unserem Büffet waren. Viele lobten uns für die appetitlichen Häppchen und die „geputzten“ Platten bestätigten, dass wir den Geschmack aller getroffen hatten. Uns hat die ganze Aktion großen Spaß gemacht.

Svenja Baden und Laura Schuster, 10a


„Ein Haus der Umsetzung guter Ideen“

Das CJD Kreativhaus wird eröffnet. Für Hans-Joachim Gardyan dient es der Motivationsförderung junger Menschen. Drei Viertel der investierten 2,17 Millionen Euro stammen aus dem Ausgleichsfonds Bonn/Berlin

Nach gut einjähriger Bauzeit - im Dezember 2004 wurde der Grundstein gelegt - ist es soweit: Das Kreativhaus an der Jugenddorf-Christophorusschule Königswinter öffnet heute seine Pforten. Plattform für kreative Köpfe soll es sein, ein musisches ebenso wie ein technisch-naturwissenschaftliches Kreativzentrum für die ganze Region. Das 2,17 Millionen Euro teure Projekt wird zu drei Vierteln aus dem Bonn-Berlin-Ausgleichsfonds finanziert, ein Viertel trägt das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD). Das Grundstück überlässt die Stadt Königswinter dem CJD in Erbbaupacht. Die Fragen an Schul- und Jugenddorfleiter Hans-Joachim Gardyan richtete Uta Effern-Salhoub.

GA: Zeichen und Computerräume, Videostudio, Musik und Tanzsaal, Werkstätten zur Holz-, Metall- und Kunststoffverarbeitung, Fotolabor und Vieles mehr - Tüftler und Talente sollen in dem bestens ausgestatteten schmucken neuen Gebäude am südlichen Rand des Schulgeländes alle Möglichkeiten erhalten, sich zu entfalten. Sind Sie mit dem Bauprojekt, das nun fertig dasteht, zufrieden?

HANS-JOACHIM GARDYAN: Ich bin außerordentlich zufrieden. Wie Sie wissen, musste für den Bonn-Berlin-Ausgleichsfonds der Baubeginn noch im Jahre 2004 liegen. In der kurzen Zeitspanne zwischen Genehmigung des Projektes und Baubeginn ein funktionsgerechtes und ästhetisch ansprechendes Gebäude zu entwerfen und dann auch umzusetzen, ist eine Meisterleistung unseres Architekten Karl-Heinz Görres. Hinzu kommt, dass das CJD Kreativhaus sich in eine komplizierte Umgebung einpassen musste und sich in seiner Raumgestaltung nicht an Vorbildern orientieren konnte. Es ist sozusagen einzigartig.

GA; Wer werden die ersten jungen Erfinder und „Macher" sein? Wie sieht der Belegungsplan für die ersten Wochen aus?

GARDYAN: Wir haben bereits eigene Schülergruppen, die „wild" darauf sind, endlich in einer vernünftigen Umgebung arbeiten zu können. Das sind unsere Roboter-AGs, praxisorientierte Gruppen aus dem Bereich physikalische Modelle, aber auch Musik und Tanzgruppen. Im Ganzen kann die Nutzung in den nächsten Wochen leider erst langsam anlaufen, da einige wichtige Einrichtungsgegenstände noch fehlen.

GA; Werden vor allem Hochbegabte Zugang finden oder können auf der kreativen Plattform auch Norrnalbegabte einmal wie Daniel Düsentrieb arbeiten und forschen?

GARDYAN: Ich bin davon überzeugt, dass die wirklich außergewöhnlichen Leistungen einiger Hochbegabter entscheidend dazu beitrugen, dass das Kreativhaus auf dem Campus des CJD Königswinter, dem auch ein Kompetenzzentrum für Hochbegabtenförderung angegliedert ist, errichtet werden konnte. Ich denke an unsere vielen Wettbewerbssieger im musischen wie im naturwissenschaftlichen Bereich, an die Deutsche Meisterschaft im Roboterbau oder an die Erfindung eines Schülers, die noch heute in der DLR Köln Anwendung findet. Ein weiteres Argument für den Standort CJD Königswinter ist, dass unsere Schule drei gleichberechtigte schulpädagogische Schwerpunkte, nämlich Realschul-, Gymnasial- und Hochbegabtenpädagogik, miteinander verknüpft. Somit steht das CJD Kreativhaus allen jungen Menschen zur Verfügung, denn Kreativitäts- und damit Motivationsförderung ist für jeden jungen Menschen wichtig. Ausschlaggebend war selbstverständlich die Öffnung und Vernetzung innerhalb der Region. So steht das CJD Kreativhaus interessierten Schülergruppen ebenfalls für ihre Projektarbeit zur Verfügung.

GA: Inweitweit wird die Forschungs- und Wissenschaftsregion von den Aktivitäten im neuen Kreativhaus profitieren?

GARDYAN: Wir erhoffen uns aufgrund der beabsichtigten Vernetzung durchaus auch wissenschaftlichen Impulse. Ich kann mir Vorträge, Konzeptvorstellungen, Ausstellungen mit wissenschaftlicher Begleitung und anderes vorstellen. Das Thema „Kreativität" ist faszinierend, verfügt über viele Facetten und entzieht sich, so habe ich den Eindruck, präziser Festlegungen, je mehr man sich damit beschäftigt.

GA: Was ist für Sie Herzstück des Kreativhauses?

GARDYAN: Das CJD Kreativhaus soll nicht allein das Haus guter Ideen sein. Entscheidend ist, ein Haus der Umsetzung guter Ideen zu sein. Ich finde die Schnittmenge zwischen musisch-künstlerischer und naturwissenschaftlich-technischer Kreativität, etwa im Bereich von Computerprogrammen, faszinierend.
GA: Im Vorfeld wurde auf die Vernetzung mit anderen Schulen und Forschungseinrichtungen Wert gelegt. Wie weit ist sie gediehen?

GARDYAN: Wir stehen mit der Nutzung ja ganz am Anfang. Für die Eröffnung haben sich sehr viele Schulleiter der Region angemeldet, so dass ich denke, dass konkrete Anmeldungen von Gruppen mit Lehrerbegleitung - für die übrigens ein kleines Lehrerzimmer eingerichtet wurde - im 2. Schulhalbjahr eintreffen werden.
GA: An wen können sich Interessenten wenden?

GARDYAN: Die Nutzung unseres CJD Kreativhauses durch auswärtige Gruppen koordiniert Herr Studienrat Klaus Schröder, Lehrer für Physik und Kunst an unserer Schule.

Bonner General-Anzeiger, 19. Januar 2006

WDR sendet live aus dem Kreativhaus (15. Februar 2006)

 

Buntes Treiben im neuen CJD Kreativhaus live im Fernsehen.
Am 15. Februar ist reges Treiben rund um das Kreativhaus und in dem neuen Gebäude selbst zu beobachten. Ü-Wagen des WDR mit riesigen Antennenaufbauten positionieren sich, Kamerafrauen und –männer, Tontechniker und nicht zuletzt die Frau vor der Kamera, Moderatorin Jutta Thüner, schauen sich interessiert um, halten Rücksprache mit Schul- und Jugenddorfleiter Hans-Joachim Gardyan und Pressesprecherin Astrid Karres, um den bereits besprochenen Drehplan auf den aktuellen Stand zu bringen. Außenaufnahmen des frisch eingeweihten „Haus des Machens und der guten Ideen“ werden gemacht, solange die Lichtverhältnisse noch gut sind.
Die Zirkus-AG trainiert gerade und die WDR-Kameras fangen erste Actionbilder ein. Die superbelastbaren, beim Wettbewerb erstplazierten Türme für Pisa und deren Konstrukteure harren im Erdgeschoss der Dinge und werden ebenfalls für die Ewigkeit festgehalten.
Von ganz oben hört man ungewohnte Töne von alten Musikinstrumenten. Die Mitglieder des Renaissance-Ensembles proben noch einmal für ihren Liveauftritt, der näher und näher rückt. Gleich müssen sie sich in die roten, blauen oder grünen Samtgewänder hüllen, die aufwändig bestickt, bodenlang und typisch für die Epoche der Renaissance sind. Sicher machen sie sich besonders gut im Fernsehen.
Einen Stock tiefer arbeiten die Mitglieder der Technik-AG auf Hochtouren bis zur letzten Minute am Tonstudio, in dem für die Liveübertragung in WDR-Punkt und in die WDR-Lokalzeit das erste Mal die musikalischen Darbietungen des Renaissance-Ensembles und der Schulband Tinitus abgemischt werden sollen.
Gleich im Raum neben dem Tonstudio twisten Roboter, die von den Mädchen unseres Roboter-Weltmeisterteams programmiert wurden. Auch am Nachbartisch sollen kleine Roboter zu Höchstleitungen auflaufen. Um den kurvigen Parcours der Jungen der Robolab-AG abfahren zu können, müssen die kleinen Lego-Roboter Lichtmessungen durchführen. Daraus wird dann die Beschaffenheit der Strecke, die sie zurücklegen sollen, errechnet und eingespeichert. Lehrer Dr. Winfried Schmitz und Schülervater Iser von der Kreativagentur iserundschmidt stehen den Kindern mit Rat und Tat zur Seite. Das Kamerateam und die Moderatoren staunen, was alles möglich ist. In kleinen Pausen zwischen den Drehs ergaben sich immer wieder Gespräche zwischen dem recht interessierten Kamerateam und den anwesenden Lehrern und Schülern über das Konzept der Schule.
Dann ist es endlich soweit. Zunächst die Live-Schaltung in das WDR-Punkt-Studio um 18 Uhr mit dem Renaissance-Ensemble, einigen Bildern vom Haus und einer Ankündigung des ausführlichen Beitrags in der Lokalzeit. Danach macht sich Jacek Panek mit seiner Band bereit, sie sind die ersten, die live spielen werden. Dann folgen Live-Interviews mit den Mädchen der Robolab-AG und Herrn Gardyan. Alles verlief reibungslos, ohne größere Pannen, außer, dass ein Roboter übers Ziel hinausschoss und Herrn Gardyan während des Interviews auf die Füße fiel. Aber auch das brachte den Interviewprofi nicht wirklich aus dem Konzept.
Gegen 20.30 Uhr ging für alle Beteiligten ein aufregender, interessanter, aber auch langer Tag zu Ende.

Astrid Karres

Bilder und Berichte von der Grundsteinlegung


Fotos: Tobias Mayer