Akrobatik und Experimente beim Christophomsmarkt
Erlös geht nach Indien. Schulleiter zeichnet erstmals Schüler
für besondere Leistungen aus
Man nimmt vieles selbstverständlich, was nicht selbstverständlich
ist", betonte der Leiter der Jugenddorf-Christophorussschule (CJD),
Hans-Joachim Gardyan. Beim Christophomsmarkt zeichnete er daher zum ersten
Mal Schüler aus, die sich im vergangenen Jahr durch besondere Leistungen
hervorgetan haben.
Kai Gödde und Jens Fielenbach hatten sich für die Physikolympiade
auf Bundesebene qualifiziert. Catharina Haags. Kai Gödde, Julius
Schmitz-Justen, Friedrich Schukler und Florian Esser belegten den dritten
Platz bei einem
Wettbewerb
der nordrhein-westfälischen Ingenieurkammer BAU. Philipp Wollermann
entwickelte eine neue Software zur Steuerung und Nutzung des Zentrifugalmikroskops
der Deutschen Luft- und Raumfahrtagentur.
Friedrich Schuler, Martin Fassbender, Leonie Charlier und Nora Karnowski
hatten sich beim Lateinwettbewerb Antike verbindet" unter den
ersten 20 platziert. Florian Esser hatte beim selben Wettbewerb auf Bundesebene
den zweiten Platz belegt und Stefan Lentzen den ersten. Florian Esser,
Jan Eckgold, Alexander Steenbergen, Christian Rasquin, Sebastian Pfülb
gewannen beim First Lego League Roboterwettbewerb auf Landesebene.
Daniel
Alm siegte im Bereich Mathematik und Informatik beim Wettbewerb Schüler
experimentieren". Außerdem zeichnete der Schulleiter
Sina
Pöpelt,
Alwin Moser und Benjamin
Theek aus.
Auch auf dem Christophomsmarkt präsentierten die Schüler ihr
Können. So führte eine fünfte Klasse kleine englische Stücke
auf und zeigte, was sie in kurzer Zeit bereits gelernt hatte. Die Mädchen
einer naturwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft stellten verschiedene
Experimente vor, bei denen die Besucher selbst mitmachen konnten. Eine
andere Klasse hatte wiederum die Sagen rund um das Siebengebirge auf ihren
Wahrheitsgehalt und ihren Ursprung hin untersucht. Besonders viel Beifall
erhielt die Aufführung der Zirkus-AG in der Aula. Jungen und Mädchen
verdienten sich bei ihren zum Teil akrobatischen Vorführungen auf
dem Einrad, mit den Keulen oder dem Diavolo das Prädikat "zirkusreif".
Der Erlös aus allen Aktivitäten kam erneut der
Grundschule
im nordindischen Sagalee zugute, die das CJD zusammen mit dem Salesianer-Orden
mit aufgebaut hat. Zur Zeit werden dort drei weitere Klassenräume
errichtet. Die Kosten liegen bei rund 10 000 Euro. Deshalb sucht die Schule
noch dringend Spender. Spenden können auf folgende Konten überwiesen
werden: WGZ Düsseldorf, Kto-Nr. l 100 392 817, BLZ 300 600 10 oder
Kreissparkasse Königswinter, Kto.-Nr. 015015688, BLZ 38650000, Stichwort
Indien".
© Albrecht Müller
www.general-anzeiger-bonn.de
(1. Dezember 2003)