Schwerpunkte unserer Arbeit

Musik                  
Musik zieht sich als eine der wesentlichen Ausdrucksformen durch unser Leben. Einen hohen Stellenwert in unserem Kindergarten hat dabei das Singen. Die Stimme ist wohl das persönlichste Musikinstrument, das dem Menschen zur Verfügung steht. Sie ist direkt mit der emotionalen Verfasstheit verbunden und ihr Klang erzählt immer etwas über die momentane Stimmungslage. Durch den Klang ihrer Stimme teilen Kinder auch etwas über ihre momentane Stimmungslage mit, wodurch die Ausdrucksfähigkeit und persönliche Entwicklung in allen Lebens- und Lernbereichen gefördert wird.  Das Spiel mit der Musik wird genutzt, um Entwicklungsprozesse der einzelnen Kinder und der Gruppe zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern. Im Spiel- und Bildungsraum Musik differenzieren Kinder ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten als wahrnehmende, empfindende, verstehende, interagierende und gestaltende Personen, indem sie mit klingenden Materialien, Objekten und Musikinstrumenten in Kontakt treten. Die Musik in unserem Kindergarten wird in unterschiedlicher Weise eingebracht:

  • Bewegungsspiele, Lieder, Verse, Reime im Alltag
  • Musik AGs in verschiedenen Altersgruppen
  • Singkreise mit Kindern und Eltern
  • das Spiel mit der Flöte im letzten Kindergartenjahr
  • musizieren und experimentieren mit unterschiedlichen Instrumenten
  • Anhören von Musikstücken
  • Klanggeschichten und Kimspiele mit Instrumenten  

Bewegung                  
Die motorische Entwicklung ist eine wichtige Voraussetzung für die positive Gesamtentwicklung eines Kindes, denn Bewegung ist ein Grundbedürfnis unserer Kinder. Kinder lernen über Bewegung ihre Umwelt kennen. Sie ermöglicht dem Kind die Welt mit allen Sinnen wahrzunehmen, zu erkunden und Erfahrungen zu sammeln. In unserer Einrichtung findet ein vielfältiges Bewegungsangebot statt, welches auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingeht:

  • Offene Lernphase im weitläufigem Außengelände
  • Das Haus mit den verschiedene Etagen regt die Kinder zur freien Bewegung an
  • Vielfältige Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen in der Turnhalle  (frei und angeleitet)
  • Bewegung in der Natur
  • Bewegungs- und Tanz-AGs
  • Verschiedene Elemente aus der Entspannungspädagogik  

Das  Kind wird als eigenständiges, aktives und selbstbestimmtes Wesen gesehen, das sich die Welt über Bewegung sinnlich aneignet.  

Ästhetische Bildung oder einfach „Kunst“  
Die ästhetische Bildung ist mehr als kreativ künstlerisches Gestalten: sie umfasst das Greifen und Begreifen der Umwelt mit allen Sinnen. Dadurch erschließt sich dem Kind nach und nach, wie die Dinge beschaffen sind wie alles aufeinander aufbaut und zusammenhängt. Diese elementaren Sinneserfahrungen sind die Grundlage für das Erlernen aller anderen Kompetenzen, die das Kind für die Bewältigung des täglichen Lebens braucht. Unsere Einrichtung bietet durch ihr besonderes Profil und ihre Schwerpunkte den Kindern die Grundlage sämtlicher Sinneserfahrungen. Zum Beispiel: Offene und angeleitete Kreativangebote wie

  • plastisches Gestalten mit unterschiedlichen Materialien
  • ausprobieren verschiedener Maltechniken
  • experimentieren mit Farben
  • experimentieren mit unterschiedlichen Materialien
  • ausprobieren von Kostruktionsmaterial
  • Fertigkeiten im Umgang mit Materialien und Werkzeugen      

Religion und Ethik                  
Die Glaubenszugehörigkeit ist nicht ausschlaggebend für die Aufnahme in unseren Kindergarten. Für uns, wie auch für das Kind ist es jedoch wichtig, dass die Eltern den christlichen Grundgedanken mittragen. Die religiöse Erziehung bildet keinen Sonderbereich, sondern sie greift in alle Bereiche des Kindergartenalltags ein. Die Kinder unserer Einrichtung werden mit den Bräuchen und Gepflogenheiten der Religion vertraut gemacht. Dies geschieht in Form von religiösen Erzählungen, Tischgebeten, Mittegestaltungen, Liedern und Feste im Kirchenjahr, wie: St. Martin, Weihnachten, Ostern, Erntedank etc. „Zur Religionspädagogik gehört nicht nur, eine religiöse Erziehung zu verfolgen, sondern ebenso das soziale Verhalten bei den Kindern zu fördern und Werte sowie Wissen zu vermitteln “ (vgl. Explido, 2008). Hierzu zählt die Achtung der Kinder und Erzieher untereinander sowie des Nächsten und der Natur und der Erziehung zum Frieden. Hierbei fungiert  der Erzieher/die Erzieherin als Vorbild. Aktionen wie „Wir sammeln Lebensmittel für die Königswinterer Tafel“, Singen für Senioren und vieles mehr tragen dazu bei, das soziale Verhalten der Kinder zu prägen.