Allgemeines

Das Thema Hochbegabung ist schon seit geraumer Zeit in den Medien angekommen und wird in der Öffentlichkeit breit diskutiert. Die Notwendigkeit, Hochbegabte speziell zu fördern, wird –anders als noch vor wenigen Jahren – kaum mehr in Zweifel gezogen.

Gefördert wird mittlerweile aller Orten – kaum ein Gymnasium würde von sich behaupten, dass hochbegabte Kinder nicht -besondere Angebote bekommen. Wir begrüßen diese Entwicklung – jede Schule sollte in diesem Bereich ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen, jede Art von Förderung wird zum Wohl des Kindes beitragen.

An unserer Schule sehen wir uns in einer besonderen Position, da wir schon vor mehr als 20 Jahren in jedem Jahrgang zumindest eine Klasse als Förderklasse eingeführt haben. Mit diesem Ansatz haben wir die Grundlage dafür geschaffen, dass wir in sehr systematischer Weise mit durchgängigen Konzepten über die gesamte Schullaufbahn an unserer Schule und über den gesamten Fächerkanon hinweg mit den hochbegabten Kindern und Jugendlichen arbeiten können.

Der Unterricht in diesen Klassen kann in jedem Fach per se auf einem höheren Niveau und akzeleriert (d.h. schneller) als in den Parallelklassen erteilt werden, so dass Zeit für vertiefende und über das Curriculum hinausgehende Inhalte entsteht. Zudem bedeutet Klasse hier auch Gemeinschaft, in der die Kinder und Jugendlichen sich mit ähnlich denkenden anderen aufgehoben fühlen können. Sie bleiben zusammen und müssen ihre Gruppe nicht verlassen, um eine spezielle Förderung wahrnehmen zu können.

Mit dem Einrichten der Förderklassen ist es an unserer Schule also möglich, konsequent und nachhaltig zu fördern und nicht nur hin und wieder Einzelaktionen für wenige Schüler anzubieten.

                      Claudia Sarver                              Dagmar Trachternach

                                                  Wilhelm Meyer