Die Erprobungsstufe

 

Ankommen am CJD

Eine Information Ihres Gymnasiums

 

 

 

 

Informationsveranstaltungen

a) Bistroabend
Im September lädt das CJD die Eltern der zukünftigen Fünftklässler zu einer Informationsveranstaltung ein, die über das christliche Leitbild der Schule, die beiden Schulformen unter einem Dach, die drei Schulzweige des Gymnasiums, die Erprobungsstufe, die Differenzierungsmöglichkeiten und die vielfältigen außerunterrichtlichen Angebote während der weiteren Schullaufbahn informiert. Nachdem der Ablauf des Anmeldeverfahrens erläutert worden ist, erhalten interessierte Eltern in einem zweiten Teil des Abends detailliertere Informationen über den Hochbegabtenzweig, den bilingualen Zweig und den Regelzweig des Gymnasiums

b)Tag der Offenen Tür
Damit auch die Kinder einen Eindruck vom CJD gewinnen können, bieten wir einige Tage später nachmittags einen Tag der Offenen Tür an. Während die Eltern dann Kollegen gezielt Fragen stellen können, werden die Kinder von älteren SchülerInnen zu vorbereiteten Stationen in der Schule geführt, die ihnen einen Einblick in die Räumlichkeiten, in bestimmte Unterrichtsfächer und AGs gewähren.

Christophorusmarkt
Der Christophorusmarkt am Freitag vor dem 1. Advent ist eine sehr gute Gelegenheit, die Schule in Aktion zu erleben und sich auf den Advent einzustimmen. An diesem traditionellen Schulfest präsentieren die SchülerInnen, was sie erarbeitet, gebastelt oder gebacken haben. Es wird gesungen, getanzt und gespielt. Die Präsentationen vieler AGs, Musik-, Theater-, Zirkusaufführungen geben Einblick in die Lebendigkeit und Vielfalt des CJD. Abgerundet wird der Christophorusmarkt durch das reichhaltige kulinarische Angebot, das der Förderverein bereitstellt.

Sommerfest
Im Rahmen des unmittelbar vor den Sommerferien stattfindenden Sommerfestes auf unserem Schulgelände werden die zwischenzeitlich am CJD aufgenommenen Viertklässler in der Aula begrüßt. Die zukünftigen KlassenlehrerInnen begleiten ihre SchülerInnen anschließend in ihre Klasse und machen sie durch Kennenlernspiele miteinander bekannt.

Zusammensetzung der Klassen
Bei der Zusammensetzung der Klassen werden nach Möglichkeit Wünsche der Kinder, aber auch der Herkunftsort und die abgebende Grundschule berücksichtigt. Es hat sich als pädagogisch sinnvoll erwiesen, nur jeweils ein paar Kinder aus derselben Grundschule bzw. Grundschulklasse im neuen Klassenverband aufzunehmen, damit die neue Lerngruppe nicht von vornherein der Dominanz durch eine „Peergroup“ ausgesetzt wird. Die neue Zusammensetzung bietet auch immer die Chance, zusätzliche, neue Freunde zu finden.

Der erste Schultag am CJD
Der erste Schultag beginnt mit einem Gottesdienst, der von SchülerInnen der sechsten Jahrgangsstufe gestaltet wird. Anschließend erhalten die Kinder ihren Stundenplan und weitere wichtige Informationen und Termine von ihrem/ihrer KlassenlehrerIn. Gegen 11.00 werden sie dann in der Regel wieder von ihren Eltern abgeholt.

Die erste Schulwoche
Um die Kinder nicht mit neuen Eindrücken zu überfordern, finden alle Aktivitäten an den ersten drei Schultagen unter der Leitung des/der KlassenlehrerIn statt.Zunächst machen sich die SchülerInnen vor allem mit der neuen Umgebung vertraut. Durch eine Schulrallye lernen sie sehr schnell und auf spielerische Art, sich auf dem großen Gelände und in den Gebäuden zu orientieren. Mit der gemeinsamen Erarbeitung von Klassenregeln u.ä. werden Strukturen für ein fruchtbares und respektvolles Miteinander und eine gute Klassengemeinschaft geschaffen.

Die Kennenlernfahrt
Die Kennenlernfahrt zu Beginn der Erprobungsstufe bietet eine pädagogisch sinnvolle Möglichkeit des gemeinsamen Erlebens und sozialen Miteinanders der neu zusammengesetzten Klasse. Es ist eine dreitägige Fahrt in die nahe gelegene Region, z.B. in die Eifel, das Bergische Land oder an die Ahr. Im Zusammenwirken mit einem erlebnispädagogischen Programm bieten diese Tage zu Beginn der Schullaufbahn am CJD den SchülerInnen der neuen Lerngruppe die Gelegenheit, im außerschulischen Raum ihre neuen Lernpartner noch besser kennen zu lernen. Den KlassenlehrerInnen bietet sich die Möglichkeit, ihre neue Klasse nicht nur als Moderator, sondern auch als Beobachter viel besser einschätzen zu lernen.

Was wünschen und erwarten wir von den neuen SchülerInnen und ihren Eltern?

Von den Kindern wünschen wir uns,

  • dass sie offen sind für alte und neue Fächer und AGs,

  • dass sie eine hohe Lernbereitschaft mitbringen,

  • dass sie einfühlsam und hilfsbereit gegenüber ihren neuen MitschülerInnen und bereit zur Zusammenarbeit mit ihnen sind,

  • dass sie Vertrauen zu ihren LehrerInnen entwickeln,

  • dass sie Konflikte friedlich und konstruktiv lösen.

Von den Eltern erhoffen wir uns

  • eine offene und vertauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes sowie eine angemessene Unterstützung und Begleitung der schulischen Aufgaben,

  • eine Erziehung, die auf der Grundlage christlicher Werte erfolgt

Wenn Sie Fragen zum Unterricht haben oder wenn Ihnen irgendetwas auffällt, ist ihr erster Ansprechpartner der entsprechende Fachkollege. Allgemeineres kann Ihnen aber manchmal nur der/die KlassenlehrerIn beantworten. Kommt es auch da nicht zu einer Klärung, mag es bisweilen nötig sein, Kontakt mit der Erprobungsstufenkoordinatorin aufzunehmen oder in begründeten Fällen mit der stellvertretenden Schulleiterin oder dem Schulleiter. Es gilt, dass Schwierigkeiten, die früh und gezielt kommuniziert werden, erfahrungsgemäß leichter behoben werden können.

Was bietet das CJD den neuen Schülerinnen und Schülern außer gutem Fachunterricht?

Silentium
Seit vielen Jahren gibt es an unserer Schule eine Hausaufgabenbetreuung. Diese wird vor allem von SchülerInnen der Klassen 5 bis 7 in Anspruch genommen. Das Silentium, das von erfahrenen externen Kräften betreut wird, ist ein Angebot für Schülerinnen und Schüler des CJD im Nachmittagsbereich. Sie können dort in einer ruhigen Arbeitsatmosphäre und unter kompetenter Aufsicht ihre mündlichen und schriftlichen Aufgaben erledigen.

Selbstlernzentrum
Die Schülerbibliothek im Selbstlernzentrum ist ein eigens gestalteter Raum für Begegnungen mit bekannten und (noch) unbekannten Autoren in entspannter Atmosphäre und der Gelegenheit einer unentgeltlichen Ausleihe. Im ersten Halbjahr der Klasse 5 erhalten die SchülerInnen eine gründliche Einführung in die Nutzungsmöglichkeiten der sehr gut ausgestatteten Bibliothek von einer ausgebildeten Bibliothekarin. Lesevormittage, Bücherprojekte, Präsentation von Themenreihen und Neuerscheinungen, Vorlesewettbewerbe ergänzen das Angebot.

Multimediaräume
Neben dem mit Computern ausgestatteten Selbstlernzentrum verfügt das CJD über drei mit modernen Computern ausgestattete Räume, so dass die Klassen in verschiedenen Fächern am PC arbeiten können. Entsprechende Software ermöglicht die Erarbeitung und das Einüben der unterschiedlichsten Unterrichtsinhalte, das Internet ist eine zusätzliche Informationsquelle. An speziellen Projekttagen erfolgt in der Erprobungsstufe eine systematische Einführung in den Umgang mit Word, Power Point und Excel. Im Selbstlernzentrum können die SchülerInnen ihre Kenntnisse anwenden und durch die gezielte Nutzung der neuen Medien das Spektrum des Lernens erheblich erweitern.

Arbeitsgemeinschaften
Eine außergewöhnlich hohe Zahl an Arbeitsgemeinschaften und damit verbundenen außerunterrichtlichen Veranstaltungen und Aktivitäten bieten allen SchülerInnen die Möglichkeit, neue Begabungen an sich zu entdecken und sich mit anderen SchülerInnen ihren Neigungen entsprechend am Nachmittag an ihrer und für ihre Schule zu engagieren. Hier finden alle etwas, was ihnen Freude macht und einen Ausgleich zum Unterricht schafft oder diesen auf sinnvolle Weise ergänzt.

Musikschule
Darüber hinaus ermöglicht die der Schule angegliederte Musikschule den Neubeginn oder die Fortsetzung beim Erlernen eines Instruments. Die Ausbildung der musischen Fähigkeiten ist einer der besonderen Schwerpunkte im CJD. Das spiegelt sich auch in der erhöhten Stundenzahl im Fach Musik wider. Viele SchülerInnen wirken im Unterstufenchor, der Musical-AG, der Unterstufenband, der Big Band oder dem Streicherensemble mit.

Kreativhaus
Für die musischen und kreativen Aktivitäten der SchülerInnen haben wir ein eigenes Haus: das Kreativhaus. Dort gibt es gut ausgestattete Musik- und Kunsträume, ein Tonstudio, Werkräume und Technikräume, in denen eine Vielzahl gestalterischer Tätigkeiten stattfinden.

Sportstätten
Die beiden Sporthallen auf dem Schulgelände, das Schwimmbad und der Sportplatz sind unmittelbar erreichbar.Sie stehen den SchülerInnen für den Schulsport, aber auch für AGs oder individuellen Sport zur Verfügung.


Wie kümmern wir uns um unsere neuen Schülerinnen und Schüler?

Erprobungsstufenteam
Mit der Erprobungsstufenkoordinatorin arbeiten die Klassen- und alle FachlehrerInnen der fünften und sechsten Klassen im Team zusammen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, den neuen SchülerInnen den Übergang von der Grundschule zu erleichtern, die bereits gelernten Methoden und erworbenen Fähigkeiten sinnvoll zu nutzen und den Schulalltag durch eine enge Betreuung und Begleitung möglichst stressfrei zu gestalten.

Erprobungsstufenkonferenzen
Die Klassen 5 und 6 bilden eine pädagogische Einheit, die Erprobungsstufe. Der Übergang erfolgt ohne eine Versetzungsentscheidung.
In jedem Halbjahr finden zwei Erprobungsstufenkonferenzen statt, in denen alle Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse ausführlich und intensiv über jede Schülerin und jeden Schüler beraten, um die bestmögliche Förderung zu koordinieren. Bei diesen Konferenzen kommen nicht nur Lernfortschritte und Lerndefizite, sondern auch das Arbeits- und Sozialverhalten zur Sprache. Wenn nötig, setzen sich die KlassenlehrerInnen und/oder die Erprobungsstufenkoordinatorin direkt nach den Konferenzen mit den Erziehungsberechtigten in Verbindung. In den Konferenzen besprechen die KollegInnen auch, ob ein Kind in der für es am besten geeigneten Klasse oder im richtigen Schulzweig ist.

Zwei KlassenlehrerInnen
In allen Klassen der SEK. I werden Klassenleitungsteams eingesetzt. Es gibt zwar einen hauptverantwortlichen Klassenlehrer, der jedoch von einem/r zweiten Kollegen/in tatkräftig unterstützt wird. Die beiden KollegInnen teilen sich die Arbeit; begleiten die Kinder in ihrer Entwicklung und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.


Klassenlehrerstunde (KLS)
Die hauptverantwortlichen KlassenlehrerInnen erhalten eine zusätzliche Unterrichtsstunde, um auf die besonderen Belange der Kinder eingehen und mit einem gemeinsamen Trainingsprogramm das soziale Miteinander fördern zu können. In vielen Klassen wird ein Klassenrat gewählt, in dem die SchülerInnen lernen, Probleme zu benennen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Wie sich gezeigt hat, hilft die Klassenlehrerstunde den Kindern, ihre MitschülerInnen mit ihren individuellen Besonderheiten wahrzunehmen, wertzuschätzen und ihre Toleranz und Empathiefähigkeit zu entwickeln.

Marburger Konzentrationstraining
Die Zahl der Kinder, die Konzentrationsschwierigkeiten haben, hat in den letzten Jahren erkennbar zugenommen. Für diese Kinder bieten wir zweimal im Jahr unser Modul des so genannten Marburger Konzentrationstrainings an, das von einer in diesem Bereich ausgebildeten, erfahrenen Lehrerin organisiert und schulintern durchgeführt wird.

Förderunterricht
Wenn Probleme in einzelnen Fächern entstehen, kann das möglicherweise mit der Umstellung von der Grundschule auf die weiterführende Schule zusammenhängen. Durch eine zusätzliche Förderung in den Hauptfächern versuchen wir, je nach Bedarf, die unterschiedlichen Niveaus anzugleichen und eine gute Basis für die weitere Arbeit in der Sekundarstufe I zu schaffen..


Elternberatung
Bei allgemeinen schulischen und außerschulischen Schwierigkeiten sind die KlassenlehrerInnen in ihren Sprechstunden nach Vereinbarung wichtigste und erste Ansprechpartner. Darüberhinaus stehen die Erprobungsstufenkoordinatorin und die Schulleitung gern und selbstverständlich zu Gesprächen und Beratung zur Verfügung.
Zudem informieren wir SchülerInnen und Eltern weit im Vorfeld über die verschiedenen Wahlmöglichkeiten im Rahmen der individuellen Schullaufbahn, z.B. über die für das Kind am besten geeignete zweite Fremdsprache. FachlehrerInnen informieren und beraten Sie und Ihre Kinder in dieser und ähnlichen Fragen.

Kontakte zu den Grundschulen
Der Kontakt zu den Grundschulen, von denen wir unsere SchülerInnen bekommen, ist uns wichtig. Wir laden die Grundschullehrerinnen der vierten Klassen zu themenbezogenen Treffen ein. Bei dieser Gelegenheit tauschen sie sich auch mit den KlassenlehrerInnen der neuen fünften Klassen über ihre SchülerInnen aus. Die KlassenlehrerInnen der neuen fünften Klassen hospitieren an den Grundschulen in unserem Einzugsbereich, um sich mit den Arbeitsmethoden und Arbeitsweisen der Grundschulen vertraut zu machen. Umgekehrt laden wir die Kollegen zur Hospitation in unseren Unterricht ein. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Grundschulen wird durch die Erprobungsstufen- koordinatorin organisiert.


Welche Mitwirkungsmöglichkeiten haben Eltern und Schüler?
Wie in allen Klassen und Jahrgangsstufen wählen die Eltern in der Erprobungsstufe ihre Vertreter u.a. auch für die Schulpflegschaft. Über diese gewählten Vertreter können Anträge an die Schulkonferenz, das höchste beschlussfassende Gremium der Schule, gestellt werden.
Wir bitten Sie aber auch nicht nur bei Fachkompetenz, sondern auch bei Interesse um die Mitarbeit in den Fachkonferenzen, manchmal ist ein „elterlicher“ Ratschlag von außen nicht nur willkommen, sondern auch befreiend oder weiterführend, da die Perspektive eine ganz andere ist.
Daneben gibt es vielfältige Gelegenheiten unsere Arbeit zu unterstützen und aktiv am Schulleben mitzuwirken, z.B. durch Mitarbeit im Selbstlernzentrum, im Kiosk, bei der Organisation und Vorbereitung des Christophorusmarktes und des Sommerfestes, durch Anbieten von AGs, Beteiligung an Exkursionen oder Klassenfahrten usw. Wir verstehen uns als eine nach außen offene Schule und wünschen uns daher auch eine vertrauensvolle und wirksame Zusammenarbeit mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten.

Monika Einhoff, Leiterin der Sek I/stellvertretende Schulleiterin des Gymnasiums

Sibylle Wosnitza, Koordinatorin der Erprobungsstufe des Gymnasiums