Schüleraustausch Cognac 2002


Deutsch - Französischer Schüleraustausch


Schüleraustausch Cognac 2002

Nach einer sehr schönen aber auch anstrengenden Fahrt kamen wir endlich an! Wir fuhren ungefähr 13 Stunden, eine Rekordzeit. Wir waren alle sehr aufgeregt, da wir sehr wenig Vertrauen in unsere Französischkenntnisse hatten, was sich aber später als falsch erwies. Das erste Abenteuer geschah schon bei der Ankunft. Filip und Thomas, die die ersten Tage zusammen wohnen sollten, wurden nicht abgeholt, da ihre Familie noch in Paris weilte. Schließlich stellte sich heraus, dass es ein Missverständnis gegeben hatte und die beiden wurden doch noch spät abends abgeholt. Das Essen hat so gut geschmeckt, das wir nach der Fahrt bestimmt 3 Kilo schwerer waren. Obwohl wir dachten, wir könnten uns in den Familien überhaupt nicht verständigen, stellte sich gleich am ersten Tag heraus , dass es kein Problem damit gab. Am Freitag durften wir den ganzen Tag in die Schule gehen. Das Anstrengende war nur, dass die Schule dort bis 17:00 geht! Glücklicherweise lag eine größere Mittagspause dazwischen, doch das Essen in der Kantine war ein echtes Überlebenstraining. Der Unterricht war ähnlich wie bei uns, nur dauerte er eben länger. Trotz der Sprachschwierigkeiten im Unterricht war es sehr interessant
Das Wochenende verbrachten wir mit unseren Familien, die sehr nett zu uns waren. Wir wurden sehr fürsorglich aufgenommen. Am Wochenende war dann eine super Geburtstagsfete, bei Elisa, einer anderen Austauschschülerin. Die Familien haben sehr viel mit uns unternommen, viele fuhren zum Beispiel zum Strand nach Royen. Die Familien haben sich sehr bemüht, um uns einen schönen Aufenthalt zu bereiten, was uns sehr gefreut hat. Über den schönsten Ausflug wollen wir euch berichten, den nach La Rochelle an der Atlantikküste, welchen wir zusammen mit den Austauschschülern unternommen haben. Als erstes fuhren wir ins Aquarium, wo es sehr viele Fische zu bestaunen gab, die Hauptattraktion waren die Haie. Zum Glück waren wir durch eine dicke Plexiglaswand vor ihnen geschützt. Nach dem Aquarium ging es zur Stadtrallye, für diese hätten wir uns allerdings am besten Badehosen eingepackt, da es wie aus Kübeln goß. Wir waren alle froh, als wir endlich im trockenen Bus saßen, allerdings war der Stadtbummel ganz nett.
Am Morgen der Abfahrt mussten die Lehrer uns regelrecht fesseln und knebeln um uns überhaupt in den Bus zu bekommen, denn keiner wollte nach Hause. Der Rückweg dauerte ungefähr so lange wie der Hinweg, da wir gut durch Paris kamen. Alles in allem waren es sehr schöne aber auch turbulente Tage.


Filip Adelmann und Daniel Lohrmann, Klasse 10E