Robocup

Bilder von der Roboternacht am 23./24. Mai 2008

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Robocup am 24. November 2007

„Goldener“ Herbst für die Roboter-AG
Teil 1 – Regionalturniere in Bocholt und Königswinter

Alle Jahre wieder nehmen wir mit mehreren Teams an den Wettbewerben der FirstLegoLeague teil.

Zum Auftakt unserer Saison starteten die Young Girls CJD am 18. November 2007 beim Regional-Wettbewerb an der Fachhochschule in Bocholt. Man hatte sich für diese Saison viel vorgenommen. Bereits in der ersten Runde schockten die Mädchen mit einer überragenden Leistung die Konkurrenz der anderen 22 Teams. Da sich das Team auch in den weiteren Runden keine wesentlichen Fehler erlaubten, gewannen sie das Roboter-Game überzeugend und qualifizierten sich für das Finale in Triberg.

Seit 2005 richten wir einen der Regionalwettbewerb in der Aula unserer Schule aus. Wir konnten die Teilnehmerzahl in jedem Jahr steigern. Dieses Jahr nahmen 24 Teams aus 17 Schulen an dem Turnier teil. Alle von uns angebotenen Wettbewerbsplätze waren bereits Monate vor Meldeschluss ausgebucht.
Wir haben damit das größte FLL-Turnier für Schulen in Deutschland organisiert und durchgeführt. Mit dieser Teilnehmerzahl haben wir jedoch unsere Kapazitätsgrenzen erreicht, die Aula war mit Team- und Wettbewerbsflächen bis auf den letzten Quadratmeter ausgefüllt. Das Kreativhaus war mit den Präsentationen für die Roboter-, Team- und Forschungspräsentationen ebenfalls belegt. Das B-Cafe wurde für die Verpflegung unserer fast 300 Gäste benötigt.

Nach den drei Vorrunden und den Präsentationen lagen zwei unserer Teams noch hervorragend im Rennen. Die Visual Energy Group hatte sich als drittbestes Team für das Viertelfinale qualifiziert. Diese Runde hatten die Future Vision Young Boys punktgleich mit drei anderen Teams auf den Plätzen sechs bis acht ebenfalls erreicht. In diesem Viertelfinale liefen die Future Vision Young Boys zur Hochform auf und erreichten mit hervorragenden Punktzahlen das Finale gegen die Favoriten Roboter Drehen Durch vom Inda Gymnasium Aachen. Nach einem etwas misslungenen ersten Finallauf verbesserte sich das Team noch einmal und gewann das Turnier durch die Tageshöchstleistung von 385 von 400 möglichen Punkten das Roboter-Game.

Gesamtsieger in der Addition aller Kategorien war das Team „Roboter Drehen Durch“, die sich genauso wie die Future Vision Young Boys für das Finale in Triberg mit den besten Teams aus Deutschland, Schweiz, Österreich, Ungarn, Tschechien und Polen. (vgl. nächsten Bericht) qualifiziert hatten.

In der Gesamtwertung belegte das Team Visual Energy Group den hervorragenden fünften Platz hinter Roboter Drehen Durch, den Leoter Mixed der Realschule Menden, den LegaCreators aus Meschede und den Leoter Girls.

Die anderen Preise gingen an die LegoCreators (Forschungspräsentation), Fool on the Hill vom Gymnasium Haan (Roboter-Design), LFS-Energie der Liebfrauenschule Köln (Teamwork) und die Leoter Mixed (Beste Ausdauer).

Mit einer stimmungsvollen Siegerehrung endete der Wettbewerbstag um 18 Uhr. Viele Teams haben sich bereits jetzt für die nächsten Roboter-Events an unserer Schule angemeldet.

„Goldener“ Herbst für die Roboter-AG
Teil 2 Das Zentraleuropäische FLL-Finale in Triberg

Durch die Erfolge in Bocholt und Königswinter hatten sich zwei Mannschaften des CJD Königswinter für das Zentraleuropäische Finale in Triberg qualifiziert. Zum einen ein Mädchen-Team der Klassen 7c, e, f sowie 8d, 8e und 9e, zum anderen ein Jungen-Team der Klassen 5c und d.

Die beiden Mannschaften wurden am Christophorusmarkt von der Schule mit besten Wünschen verabschiedet. Nach fünfstündiger Fahrt kamen wir im Schwarzwald an. Nachdem das Quartier bezogen war, besuchten wir gemeinsam eine Pizzeria, um uns für den nachfolgenden Tag zu rüsten.

Am 1. Dezember nahmen in Triberg 38 Mannschaften aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Ungarn, Tschechien, Polen und eine US-amerikanischen Mannschaft teil. Neben den verschiedenen Pokalen ging es im Finale um die Qualifikation und Teilnahmeberechtigung am Worldfestival in Atlanta und die OpenAsiaChampionship in Tokio im Frühjahr 2008.

Zuerst mussten die Teams sich in den Kategorien Forschungspräsentation, Roboter-Design und Teamwork messen. In jeder Kategorie gab es spezielle Juroren-Teams, die die Leistung der Teilnehmer bewerteten.

Mittags begannen dann die Wettbewerbe am den Roboter-Tischen. In drei Vorrunden hatten die Mannschaften die Gelegenheit, ihr Bestes zu zeigen. Der Wettbewerb hatte ein unheimlich hohes Niveau. Erfreulicherweise konnten unsere beiden Teams mit den besten Mannschaften Europas mithalten. Mit jeweils persönlichen Bestleistungen von 387 und 385 lag man bis zur letzten Runde auf Viertel-Finalkurs. Leider verpassten wir das Viertelfinale am Ende mit den Plätzen 10 und 11 nur ganz knapp. Aber die hohen erreichten Punktzahlen konnten in die Gesamtwertung aus allen Disziplinen eingebracht werden.

Das Finale endete erst am späten Nachmittag mit der Siegerehrung, die unter der Leitung des Wirtschaftsministers des Landes Baden-Württemberg durchgeführt wurde. Hier wurde es jetzt noch einmal richtig spannend, da die Ergebnisse des Vormittags noch nicht veröffentlicht waren.

Große Freude gab es dann bei der Vergabe des Future Awards des Sponsors Thyssen-Krupp. Hier wurde das Team mit dem größten Potential für die Zukunft geehrt, die am Final-Tag gezeigt hatten, dass sie im Laufe des Wettbewerb unheimlich viel gelernt hatten, und von denen die Jury glaubt, dass sie in Zukunft noch viele Erfolge erringen können. Dieser Preis ging an unser Jungen Team Future Vision Young Boys.

Dann wurden die Hauptkategorien entschieden: Unsere Mädchen hatten ein gutes Gefühl, da die Disziplinen am Vormittag recht gut gelaufen waren. Und dieses Gefühl sollte sich bestätigen: In der Kategorie Roboter-Design belegte das Team den zweiten Platz und die Kategorie „Bestes Teamwork“ wurde durch das Team CJD Young Girls gewonnen. Im Roboter-Game siegte ein Team aus NRW: das Team „Attraktiv und Preiswert“ des Walpurgis-Gymnasium aus Menden im Sauerland.

Höhepunkt war dann die Bekanntgabe der Gewinner des Gesamtwertung: Der dritte Platz ging an ein Team des SAP-Unternehmens aus Mannheim. Der zweite Platz und damit die Qualifikation für die OpenAsiaChampionship in Tokio gewann unser Mädchen Team. Auch der Gesamtsieg ging an eine Mannschaft aus NRW, es gewannen die Alleskönner der Realschule Hopsten.

Nun suchen unsere Mädchen Unterstützung von Institutionen der Region, die uns die Teilnahme in Tokio im April/Mai in Tokio finanziell ermöglichen. Es wäre schön, wenn wir Sponsoren finden würden, die die hervorragenden Leistungen unserer Schüler in der Weise honorierten, dass sie es ermöglichen, die Chancen und Möglichkeiten, die hervorragende Leistungen eröffnen, auch wahrnehmen zu können.

Dr. Winfried Schmitz

Fotos vom Turnier der 24 Mannschaften, dem Auftritt von "Tinitus" und der Preisverleihung:

 

 
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
 

Organisation und Leitung: Winfried Schmitz
Fotos: Tobias Mayer