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Robocup am 24. November 2007
Goldener Herbst für die Roboter-AG
Teil 1 Regionalturniere in Bocholt und Königswinter
Alle Jahre wieder nehmen wir mit mehreren Teams an den Wettbewerben der
FirstLegoLeague teil.
Zum Auftakt unserer Saison starteten die Young Girls CJD am 18. November
2007 beim Regional-Wettbewerb an der Fachhochschule in Bocholt. Man hatte
sich für diese Saison viel vorgenommen. Bereits in der ersten Runde
schockten die Mädchen mit einer überragenden Leistung die Konkurrenz
der anderen 22 Teams. Da sich das Team auch in den weiteren Runden keine
wesentlichen Fehler erlaubten, gewannen sie das Roboter-Game überzeugend
und qualifizierten sich für das Finale in Triberg.
Seit 2005 richten wir einen der Regionalwettbewerb in der Aula unserer
Schule aus. Wir konnten die Teilnehmerzahl in jedem Jahr steigern. Dieses
Jahr nahmen 24 Teams aus 17 Schulen an dem Turnier teil. Alle von uns
angebotenen Wettbewerbsplätze waren bereits Monate vor Meldeschluss
ausgebucht.
Wir haben damit das größte FLL-Turnier für Schulen in
Deutschland organisiert und durchgeführt. Mit dieser Teilnehmerzahl
haben wir jedoch unsere Kapazitätsgrenzen erreicht, die Aula war
mit Team- und Wettbewerbsflächen bis auf den letzten Quadratmeter
ausgefüllt. Das Kreativhaus war mit den Präsentationen für
die Roboter-, Team- und Forschungspräsentationen ebenfalls belegt.
Das B-Cafe wurde für die Verpflegung unserer fast 300 Gäste
benötigt.
Nach den drei Vorrunden und den Präsentationen lagen zwei unserer
Teams noch hervorragend im Rennen. Die Visual Energy Group hatte sich
als drittbestes Team für das Viertelfinale qualifiziert. Diese Runde
hatten die Future Vision Young Boys punktgleich mit drei anderen Teams
auf den Plätzen sechs bis acht ebenfalls erreicht. In diesem Viertelfinale
liefen die Future Vision Young Boys zur Hochform auf und erreichten mit
hervorragenden Punktzahlen das Finale gegen die Favoriten Roboter Drehen
Durch vom Inda Gymnasium Aachen. Nach einem etwas misslungenen ersten
Finallauf verbesserte sich das Team noch einmal und gewann das Turnier
durch die Tageshöchstleistung von 385 von 400 möglichen Punkten
das Roboter-Game.
Gesamtsieger in der Addition aller Kategorien war das Team Roboter
Drehen Durch, die sich genauso wie die Future Vision Young Boys
für das Finale in Triberg mit den besten Teams aus Deutschland, Schweiz,
Österreich, Ungarn, Tschechien und Polen. (vgl. nächsten Bericht)
qualifiziert hatten.
In der Gesamtwertung belegte das Team Visual Energy Group den hervorragenden
fünften Platz hinter Roboter Drehen Durch, den Leoter Mixed der Realschule
Menden, den LegaCreators aus Meschede und den Leoter Girls.
Die anderen Preise gingen an die LegoCreators (Forschungspräsentation),
Fool on the Hill vom Gymnasium Haan (Roboter-Design), LFS-Energie der
Liebfrauenschule Köln (Teamwork) und die Leoter Mixed (Beste Ausdauer).
Mit einer stimmungsvollen Siegerehrung endete der Wettbewerbstag um 18
Uhr. Viele Teams haben sich bereits jetzt für die nächsten Roboter-Events
an unserer Schule angemeldet.
Goldener Herbst für die Roboter-AG
Teil 2 Das Zentraleuropäische FLL-Finale in Triberg
Durch die Erfolge in Bocholt und Königswinter hatten sich zwei Mannschaften
des CJD Königswinter für das Zentraleuropäische Finale
in Triberg qualifiziert. Zum einen ein Mädchen-Team der Klassen 7c,
e, f sowie 8d, 8e und 9e, zum anderen ein Jungen-Team der Klassen 5c und
d.
Die beiden Mannschaften wurden am Christophorusmarkt von der Schule mit
besten Wünschen verabschiedet. Nach fünfstündiger Fahrt
kamen wir im Schwarzwald an. Nachdem das Quartier bezogen war, besuchten
wir gemeinsam eine Pizzeria, um uns für den nachfolgenden Tag zu
rüsten.
Am 1. Dezember nahmen in Triberg 38 Mannschaften aus Deutschland, der
Schweiz, Österreich, Ungarn, Tschechien, Polen und eine US-amerikanischen
Mannschaft teil. Neben den verschiedenen Pokalen ging es im Finale um
die Qualifikation und Teilnahmeberechtigung am Worldfestival in Atlanta
und die OpenAsiaChampionship in Tokio im Frühjahr 2008.
Zuerst mussten die Teams sich in den Kategorien Forschungspräsentation,
Roboter-Design und Teamwork messen. In jeder Kategorie gab es spezielle
Juroren-Teams, die die Leistung der Teilnehmer bewerteten.
Mittags begannen dann die Wettbewerbe am den Roboter-Tischen. In drei
Vorrunden hatten die Mannschaften die Gelegenheit, ihr Bestes zu zeigen.
Der Wettbewerb hatte ein unheimlich hohes Niveau. Erfreulicherweise konnten
unsere beiden Teams mit den besten Mannschaften Europas mithalten. Mit
jeweils persönlichen Bestleistungen von 387 und 385 lag man bis zur
letzten Runde auf Viertel-Finalkurs. Leider verpassten wir das Viertelfinale
am Ende mit den Plätzen 10 und 11 nur ganz knapp. Aber die hohen
erreichten Punktzahlen konnten in die Gesamtwertung aus allen Disziplinen
eingebracht werden.
Das Finale endete erst am späten Nachmittag mit der Siegerehrung,
die unter der Leitung des Wirtschaftsministers des Landes Baden-Württemberg
durchgeführt wurde. Hier wurde es jetzt noch einmal richtig spannend,
da die Ergebnisse des Vormittags noch nicht veröffentlicht waren.
Große Freude gab es dann bei der Vergabe des Future Awards des
Sponsors Thyssen-Krupp. Hier wurde das Team mit dem größten
Potential für die Zukunft geehrt, die am Final-Tag gezeigt hatten,
dass sie im Laufe des Wettbewerb unheimlich viel gelernt hatten, und von
denen die Jury glaubt, dass sie in Zukunft noch viele Erfolge erringen
können. Dieser Preis ging an unser Jungen Team Future Vision Young
Boys.
Dann wurden die Hauptkategorien entschieden: Unsere Mädchen hatten
ein gutes Gefühl, da die Disziplinen am Vormittag recht gut gelaufen
waren. Und dieses Gefühl sollte sich bestätigen: In der Kategorie
Roboter-Design belegte das Team den zweiten Platz und die Kategorie Bestes
Teamwork wurde durch das Team CJD Young Girls gewonnen. Im Roboter-Game
siegte ein Team aus NRW: das Team Attraktiv und Preiswert
des Walpurgis-Gymnasium aus Menden im Sauerland.
Höhepunkt war dann die Bekanntgabe der Gewinner des Gesamtwertung:
Der dritte Platz ging an ein Team des SAP-Unternehmens aus Mannheim. Der
zweite Platz und damit die Qualifikation für die OpenAsiaChampionship
in Tokio gewann unser Mädchen Team. Auch der Gesamtsieg ging an eine
Mannschaft aus NRW, es gewannen die Alleskönner der Realschule Hopsten.
Nun suchen unsere Mädchen Unterstützung von Institutionen der
Region, die uns die Teilnahme in Tokio im April/Mai in Tokio finanziell
ermöglichen. Es wäre schön, wenn wir Sponsoren finden würden,
die die hervorragenden Leistungen unserer Schüler in der Weise honorierten,
dass sie es ermöglichen, die Chancen und Möglichkeiten, die
hervorragende Leistungen eröffnen, auch wahrnehmen zu können.
Dr. Winfried Schmitz
Fotos vom Turnier der 24 Mannschaften, dem Auftritt von "Tinitus"
und der Preisverleihung:
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