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Wie
entsteht aus einem eher unscheinbar aussehenden Stück Silberblech
ein glänzender Ring, wie kommt Bewegung in einen Ohrring, wie bringt
man ein "Muster" auf hartes Metall?
Mit diesen und anderen Fragen setzen sich die Teilnehmer der AG Goldschmieden
unter Einsatz von Kraft, Fingerspitzengefühl und Geduld engagiert
auseinander. Ziel des Bemühens ist die Herstellung eines jeweils
individuellen Stücks. Zunächst wurde geplant und gezeichnet,
dann am zukünftigen Träger der Stücke Maß genommen
- mancher Teilnehmer brachte diesen zur Abnahme besonders problematischer
(Finger-) Maße gleich in die Werkstatt mit.
Zur Berechnung wurden Mathekenntnisse ausgegraben (Wie kommt man vom Durchmesser
eines Kreises auf den Umfang ?), Papiermodelle entstanden zur Anschauung
und wurden diskutiert.Sehr bald schon spannten die Teilnehmer ihre Sägen
routiniert,schwangen geübt den Schmiedehammer und ließen die
Flammen aus der  Lötpistole
schießen .
Erfreulich war die Bereitschaft der Teilnehmer (Anfänger und Fortgeschrittene),
sich gegenseitig zu beraten und zu helfen, ebenso aber auch Respekt und
Anerkennung, die allen fertigen Stücken gezollt wurde, ob Armreif
aus Kupfer, silberne Anhänger mit geschwärzten Verzierungen,
Ringe mit gefassten Steinen oder einfache Hohlkörper. Während
des Christophorusmarktes konnten sich die Besucher in der "offenen" Werkstatt
selbst ein Bild von den Arbeiten machen.

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