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Der Auftritt der Bigband bei der Verabschiedung der Realschulabsolventen
und der Abiturienten.
Hello, Bonjour, Buenos Dias und Guten Tag!
Warum diese multikulturelle Begrüßung?!
Weil man sich nichts multikulturelleres, nichts zeitloseres, nichts allgemeingültigeres
denken kann, als das, worüber ich diesen Artikel schreibe: Die neue,
(erste), formidable CD der Big Band von der Jugenddorf-Christophorusschule
in Königswinter!
Wie konnte es zu dieser Verschmelzung von Trauer, Jubel, Freud und Leid,
in anderen Worten (die Reihenfolge ist jetzt absichtlich wegen etwaiger
Wertungen geändert worden) Swing, Blues, Pop und Rock, kommen? Unterschiedlichste
Komponenten mussten hier präzise aufeinander abgestimmt werden: im
großen Maßstab mussten die richtigen Musiker zur
richtigen Zeit (ca 11.00) am richtigen Ort (Tonstudio "Coconut
Records" in Hennef) erscheinen, eine Problemstellung, die in
dem Bereich der Logisitik angesiedelt ist an dieser Stelle sei
besonders allen Eltern gedankt. Im mittleren Maßstab
mussten jene die richtigen Stücke zur richtigen Zeit aufgeschlagen
haben, eher ein Problem der Konzentration. Und im kleinen Maßstab
sollten dann auch noch die richtigen Töne im richtigen Takt gespielt
werden, eine Frage der Vorbereitung und Aufmerksamkeit. In diesen drei
Maßstäben haben wir, so denke ich, ein Optimum erreichen können,
wenn auch nicht immer hundertprozentig. Doch die aufgenommene Musik hat,
wie oben schon erwähnt, auch viel mit Stimmung zu tun! Diese war
besonders in den Pizza-Fernseh-Pausen und zwischen den Stücken (das
dort Gespielte gehört eher in den Bereich des Free-Jazz), jedoch
nicht immer innerhalb der Stücke (hier soll Stimmung
als musikalischer Fachausdruck verstanden werden) ausgezeichnet.
Aber das sind noch nicht alle Komponenten, die zur Entstehung dieses Werkes
unabdingbar waren. Eine große Rolle spielte außerdem die Zeit.
Und damit meine ich jene Zeit, die ein Wein lagern muss, bis er sein volles
Aroma enfaltet, jene Zeit, die ein Kleber braucht, bis er zwei Dinge unterschiedlicher
Art miteinander verbindet. Zeit also, die vergehen muss, bis etwas zur
endgültigen Reife gelangt ist. Dieses, so mutmaße ich, gehört
unter anderem zu den Faktoren weshalb die Big-Band-CD zwei Jahre in Anspruch
genommen hat, bis sie fertig war. Während dieser Zeit haben wir drei
Studiomusiker verschlissen, vier Mitspieler haben in der Zwischenzeit
Abitur gemacht und allen Beteiligten (Spieler und Eltern) wurden die Nerven
gestählt aufgrund leichter Terminverschiebungen, die
nicht zu weit im Voraus angekündigt wurden. Wir wurden uns bald immer
sicherer, dass die 15 Stücke bis zu einer der Veranstaltungen der
Christophorusschule fertiggestellt sein würde; nur auf das Jahr 1999,
2000, oder 2001 ließen wir uns nicht mehr so leicht festlegen.
Bei aller Kritik müssen wir uns immer wieder fragen, ob diese CD
so geworden wäre, wie sie ist, wenn der Faktor Zeit keine so große
Rolle gespielt hätte die forte-Passagen, und davon gab es
viele, wären nicht so aggressiv gespielt worden, die
Rockrhythmen hätten nicht eine solch explosive Energien verliehen
bekommen.
Nun ist sie also fertig, unser kleiner Schatz! Wer diesen Text im Booklet
der CD liest, kann auf seinen Kauf stolz sein, wer ihn im Jugenddorfprogramm
liest, kann sich freuen, die Information über die Fertigstellung
erhalten zu haben denn auch hier gilt: wer zuerst kommt, mahlt
zuerst!
Die CD wird zum Preis von 10 € verkauft.
Besetzung auf der CD:
Alt-Saxophon:
Armin Dreesen, Christian Frohwein, Gerold Gnau, Brigitta Görres,
Alexander Herttrich, Patrick Pans, Philipp Ronken
Tenor-Saxophon:
Gerold Gnau, Johannes Hoffmann
Klarinette:
Niklas Hoffmann, Valeriy Orkin
Trompete:
Felix Berger, Rolf Ebel, Thomas Frings, Torben Schmitz, Emily Warrener
Posaune:
Ruben Cappel, Max Wester
Gitarre:
Philipp Gardyan, Tobias Hoffmann
Bass:
Christian Dohr, Tobias Hoffmann
Schlagzeug:
Tobias Hoffmann
Klavier:
Gerold Gnau, Rüdiger Brückmann
Wir danken der Firma "Coconut
Records" , insbesondere Frau Hartmann, und dem Förderverein
unserer Schule, die diese CD ermöglicht haben.
AG-Leitung: Rüdiger
Brückmann
Fotos: Tobias Mayer
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